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Jedes Mal, wenn ich ihn verlassen wollte, weil er fremdging, unternahm er Selbstmordversuche

Herz_LeserArtikelEine neue „Rubrik“ auf energievampire.wordpress.com und Born2Shine- Empowering People:

Nachdem uns seit mehreren Jahren viele Schreiben von Betroffenen und ihren speziellen Geschichten erreichen, möchte ich heute mit der Veröffentlichung einer Mail beginnen, die „Energievampire“ vor ca. einem Jahr erreichte.

Eine Leserin, nennen wir sie “ Anna“, erzählt von ihren Erfahrungen mit ihrem  Ehemann u.a.:

Hallo und guten Tag Nina,

ich bin beim googlen über Narzissmus auf Eure Seiten gekommen und fühle mich so angesprochen, dass ich gerne Kontakt zu Betroffenen aufnehmen und meine eigene Geschichte hier kurz schildern  möchte.

Kurz zu meiner Geschichte.

Ich bin 65 Jahre alt. Offensichtlich, was ich heute weiß, hatte mein Vater eine NPS. Meine Mutter ist bereits mit 40 Jahren verstorben. Keiner weiß bis heute so richtig woran. Ich glaube sie hat an der Seite meines Vaters seelisch so gelitten, dass sie nicht mehr konnte.

Ich habe dann das Muster fortgesetzt und meinen eigenen Narzissten geheiratet. Es war die Hölle. Ich hatte aber keine Ahnung, dass es so etwas wie Narzissmus gibt.

20 Jahre habe ich in einer on/off-Beziehung gelebt, wenn ich gehen wollte (wegen ständiger außerehelicher Beziehungen ) , hat er mehrmals versucht, sich das Leben zu nehmen, aber immer so, dass ich ihn rechtzeitig gefunden habe.

Er hatte mich damit völlig in der Hand.   Erst mein völliger psycho-physischer Zusammenbruch führte mich in eine Klinik, wo ich das erste mal erfuhr, dass es sich um eine schwerwiegende Persönlichkeitsstörung handelt. Wenn ich mit meinem Sohn überleben wollte, musste ich mich trennen und durfte mich nicht mehr erpressen lassen. Mein Sohn hat gesagt, wenn Du von Papa nicht weggehst, gehe  ich. Ich halte es nicht mehr aus, wie er Dich hin und herschiebt wie eine Schachfigur.

Er war zu dem Zeitpunkt 16 Jahre alt und ich 38. Sofort nach der Trennung fing ein schrecklicher Kampf an. Mit Drohanrufen bei meinem Sohn, dass er sterben würde. Er hätte wohl Lungenkrebs würde Blut spucken ich solle die Scheidung zurücknehmen. Er lebt heute noch und hat die dritte Frau zerstört. Die letzte ist jetzt in ein Heim gekommen mit 68 wegen angeblicher Demenz!!! Ich glaube, sie wurde psychisch zerstört und in den Wahnsinn getrieben.

Es war die Hölle. Ich war ohne Geld bis auf eine schlecht bezahlte Halbtagsstelle. Habe mich mit Putzjobs über Wasser gehalten, damit mein Sohn durch das Abitur kommt. ‚Das Scheidungsverfahren zog sich hin. Mein Mann hatte aber Gott sei Dank inzwischen ein neues „Opfer“, so dass ich etwas Ruhe finden konnte.

Ich habe dann angefangen zu gucken, was mit mir nicht stimmt, weil ich so lange geblieben bin. Habe mich als Co-Abhängige Komplementärnarzisstin erkannt und eine Selbsthilfegruppe gefunden. Viele Bücher gelesen und zu Gott gefunden. Es ging mir so schlecht und mein Ex-Mann tauchte immer wieder auf. Ich kam mir so süchtig vor, war auf der Flucht vor ihm und hatte Angst vor einem Rückfall.

Trotzdem habe ich es geschafft, mein Liebe zu finden. Ich habe mich gänzlich von den Männern zurückgezogen und meine innere Heilung zur Priorität in meinem Leben gemacht.

Leider hat mein Sohn dann in eine ähnliche Familie geheiratet. Auch ein Drama . Er ist jetzt mit zwei Kindern geschieden. Er hat natürlich mein Muster der o-Abhängigkeit voll übernommen. Daran muss er nun selbst arbeiten.

Es ist so schrecklich, dass diese schwere kaum erkennbare Störung sich so über Generationen fortsetzen kann.

Jetzt kommt der Höhepunkt.

Ich lebte nach meiner Scheidung 1989 alleine und es ging mir sehr gut. Da ich mich als einigermaßen geheilt ansah, waren die letzten 10 Jahre wohl die besten meines Lebens.   Jetzt habe ich dem Drängen eines „netten“ Herrn nachgegeben und mal wieder eine Beziehung an mich herangelassen. Nach einer Ideal-Phase, wo ich mich selbst kaum erkannte, so toll sollte ich sein, kam nach einigen Monaten nun die Phase der Abwertung. Ich habe mich bei der erste schrecklichen Abwertung über meinen Körper sofort von ihm getrennt. Jetzt kommen Briefe Anrufe, was für eine dunkle Seite ich habe usw.  Ich komme mit der Trennung klar, habe rechtzeitig die Bremse gezogen. Aber wieso habe ich wieder einen Narzissten angezogen. Ich dachte, ich würde nun nachdem ich so lange an mir gearbeitet und so viel erkannt habe, nicht mehr interessant sein für solche Männer.

Das macht mir Angst – warum schon der dritte Narzisst in meinem Leben. Ich fürchte mich, dass es nur noch solche gibt.   Brauche Erfahrungen von Menschen, die nach solchen Beziehungen wieder einen gesunden Partner gefunden haben. Es macht mich so traurig, dass es das für mich niemals geben wird.

Ich sehne mich nach echten Menschen mit echten Gefühlen, daher haben mir die Seiten in Internet von Euch so gut getan. Ich will mitmachen gegen Finsternis und das Böse, damit das Licht sich immer mehr ausbreiten kann. Danke für Euer Engagement gegen das Böse und für das Licht.

Herzliche Grüße

„Anna“

Liebe Anna, vielen Dank noch einmal für Deinen offenen und bewegenden  Brief ! Die wenigen Sätze lassen uns nur erahnen, was du mit Deinem ersten Mann durchgemacht hast.

Es ist bewundernswert, daß du dich später noch als Co-Abhängige und Komplementärnarzisstin identifiziert hast- und hart an dir gearbeitet, dafür meine Hochachtung- dennoch-

Ich selbst stimme  nicht mit den Konzepten von „Co-Abhängikeit und Komplementärnarzisstin“ überein, denn sie machen die „Opfer“ selbst zu Hilflosen/Abhängigen und deklarieren sie am Ende noch als narzisstisch/krank.

Natürlich ist in allen Ansätzen der herkömmlichen Diagnose ein Quentchen Wahrheit enthalten.

Es besteht eine „Abhängigkeit“, das ist richtig,  denn Bewusste brauchen sehr lange, um zu verstehen, dass ihre  eigenen Traumata und „Selbstbewusstseins- und Selbstverständnis- Themen“ durch Bewusstlose wieder und wieder getriggert werden.

Ich würde daher eher von einer Abhängigkeit an die eigene Programmierung in Kombination mit dem einzigem Versuch,  den das Bewusstsein hat um mit der Problematik fertigzuwerden- die „bedingungslose Liebe“ auszuüben-  sprechen,  als an die Abhängigkeit von einem Narzisst oder Psychopathen.

Kein bewusster Mensch hat zu irgendeinem Zeitpunkt toleriert, was der andere tut- und möglicherweise auch er selbst.  Bewusste sind in Beziehungen mit Bewusstlosen nur am Ende zu schwach, um sich gegen die Angewohnheiten, Kontrollmechanismen und Lügen des Manipulators zu wehren !!!

Bewusste  gehen zurück zu den Energieräubern,  um die Energie und Liebe zurückzuerhalten, die ihnen sozusagen gestohlen wurde, nichtsahnend, dass es dort „nichts gibt“.   Ausserdem versuchen sie, mit Verständnis und Liebesenergie Zugang zum Anderen zu finden.  Dies ist die sog. „Spirale“.  Währenddessen wird das  „Trauma Loch“  immer größer und tiefer.

Co-Abhängigkeit und Komplementärnarzisst  beschreibt meinem Verständnis  nach einfach nicht die ganze Wahrheit und stempelt die Bewussten wieder ab bzw. stellt sie als krank dar.  Wie viele „Opfer“ in Psychiatrien medikamentiert werden, beweist dies- während die Täter sich weiter in der Welt bewegen und fast nie in solchen Institutionen landen.

Hier werden Hochbewusste dann“stillgelegt“  und unter Medikation gesetzt, bevor sie völlig durchdrehen, weil nach wie vor nicht verstanden wird, von was sie verfolgt werden. Von ihren Erinnerungen an schlimme Ungerechtigkeiten und von einer feinstofflichen Verbindung hin zum Täter- dessen Taten sie nach wie vor wahrnehmen können.  Da selten Gerechtigkeit in Form von Justiz-Urteilen geschieht und der Bewusstlose genauso weiter macht wie bisher, während der Ex-Partner wortwörtlich um sein Überleben kämpft, ist der Bewusste einer doppelt- und dreifach Belastung ausgesetzt (oft Kinderfürsorge, plus Psychiatrisierung, plus feinstoffliche Angriffe, plus Angriffe in der diesseitigen Welt per Gericht und Nicht-Leistung von Unterhalt usw.).

Was, meiner Meinung nach aber wirklich oft passiert, ist, dass über die Jahre des Zusammenlebens mit Bewusstlosen der bewusste liebende Mensch unter immensen Schmerzen selbst „böse“, sarkastisch, ironisch und kalt wird, bzw. sich die Kälte und Brutalität künstlich an trainiert und sich in Dunkelheit hüllt, weil er für sich selbst KEINEN ANDEREN AUSWEG SIEHT, als dieses Leben „so“ zu überleben!

Nun zu Anna´s letzter Frage, warum sie  bis zum Ende die falschen Menschen in ihr  Leben gelassen hat, meine Einschätzung wie folgt:

Prämisse: Ich gehe davon aus, dass Du und die meisten Leser sich in soweit selbst reflektieren, dass sie sich über Folgendes bewusst sind: Wir müssen  in unsere frühe Kindheit zurückschauen, vielleicht auch in vorangegangene Leben, denn das was wir hier darstellen, in Form unseres Körpers und unseres alltäglichen Tuns ist lediglich ein kleiner Ausschnitt unseres, über die Jahre und um des Überlebens-Willens selbst-erschaffenen Ichs.

1.  Was also ist  in unserer Kindheit passiert? 

Abhängig davon, welche Eltern wir uns für unsere Zeit hier auf Erden ausgewählt haben, machen wir entsprechende Erfahrungen.

Eine dieser Erfahrungen ist es,  dass Aufmerksamkeit und bedingungslose Liebe nicht gegeben werden, stattdessen eben  nur unter „Bedingungen“ (oft gefordert aufgrund der eigenen Bewusstseinsverletzungen der Eltern) und von uns folglich ein bestimmtes Verhalten erwartet wird oder wir uns als Kinder ein bestimmtes Verhalten anerziehen, um gesehen, geliebt oder verstanden zu werden oder unsere Hochsensibilität so ausbauen, dass wir unsere Eltern- trotz all ihrer Schäden- selbst lieben!

Wir „wollen“ daher später zwar einen liebenden, aufmerksamen Menschen, der da ist, mit uns fühlt und all das, was wir eben alle so wünschen und hoffen- in unserem Oberbewusstsein, also in dem, was wir bewusst und im Wachzustand denken, „bekommen“ wir aber etwas anderes- Z.B. weitere schreckliche Erfahrungen mit Bewusstlosen.

Denn unser Unterbewusstsein ist und bleibt auf die Verhaltensweisen und Schäden unserer Eltern (oder sonstigen Zuwender in frühester Kindheit) programmiert.

Genauso ist es bei den liebenden Menschen, die wir treffen. Schauen sie sich um! Die guten, lieben, netten „zu uns passenden“ Menschen suchen ebenfalls nach „Gleichgesinnten“, entscheiden sich aber im Zweifel für die ihrer Kindheitsprogrammierung entsprechenden (oft missbrauchenden) Partner.

Wenn wir also wirklich einen netten, lieben offenherzigen Menschen träfen, der uns gut täte, negieren wir diese Menschen oft und sind gar „nicht“ interessiert.   Er ist zwar „nett“ aber „zu langweilig“.  Denn  es fehlt etwas.   Das kalte, böse, regierende, brutale, unterschwellig manipulierende oder ignorierende-  oder beispielsweise  ein Mensch, der immer von „Liebe“ spricht- wie einst die Mutter, die das Kind aber in Wirklichkeit kontrollierte und ihm Energie entzog… usw.

Unbewusst suchen wir also immer noch nach den „gleichen Schemata“, die  in unserer Kindheit in unser Bewusstsein durch  Bezugspersonen „eingraviert“ wurden und versuchen, diesen „Anforderungen“ gerecht zu werden.

2. Oft werden kleine Kinder darüberhinaus von Astralwesen (guten und bösen) heimgesucht

(Erscheinungen, Paralysezustände- Lähmungserscheinungen im Bett oder sonstige furchteinflößende Wesen, die sich  an die frisch auf der Erde gelandeten Seele festklammern wollen) –  sie nehmen diese anderen Dimensionen noch wahr!

Dies kann ein Faktor für späteres „Angstverhalten“ und ein Grund sein, dass Menschen so in Panik versetzt werden, dass sie später Menschen (oder andere Wesen) mit ähnlichen „Programmierungen“ anziehen.

Der eine Partner hat also bereits aus seiner Kindheit einen Schaden, die von einer ähnlichen Programmierung ((äussere/innere) Bilder oder Menschentaten) herrührt, wie die, die  der Bewusstlose im späteren Leben in Persona VERKÖRPERT.

Fazit: Meist sind es aber tatsächlich die Eltern oder nahe Kontaktpersonen im Kindesalter, die tiefe erste Verletzungs- Spuren verursachen.

3. Viele würden zu Annas letzter Frage vermuten, ihr Selbstheilungsprozess sei gemäß Nr. 1 nicht abgeschlossen gewesen – dies sei dann der „Grund“, warum sie auch den dritten  Narzissten in ihr Leben liess.

Auch hierzu meine Einschätzung:

Liebe Anna-  Ich kann und will nicht über deine spezifische Situation aus der Ferne und nur anhand deines Briefes urteilen, es ist aber möglich, dass du den Heilungsprozess bezüglich deiner Kindheit und anderen Umwelt-Faktoren wirklich abgeschlossen hattest und TROTZDEM diesen schlechten Menschen in dein Leben gelassen hast!
Es kann sein, dass du nach der Selbstheilung einfach so viel Energie ausstrahltest, dass du zwangsweise wieder auf einen Energievampir trafst. Sie können, wie wir wissen, sehr penetrant sein, wenn sie Energie spüren. Permanentes Anrufen,Geschenke, Komplimente, Nachstellen (was nicht als solches erkannt wird), nachfragen…Mitleid erregen . usw.- und dann öffnest du doch die Türe! 

Vielleicht sollte  dies eine weitere Lehre für dich hier auf Erden sein und dich noch eine weitere Facette der Boshaftigkeit lehren, die sich erst zeigt, nachdem sie den Energievampir in ihr Leben gelassen haben!
Und damit du auch besser für deinen weiteren Weg gewappnet bist! Auch nach den irdischen Zeiten, die du im Moment erlebst. Menschen, die fühlen und gut sind, sind einer immensen Prüfung ausgesetzt- Der Prüfung, sich in einer für sie oft fremden Welt zu behaupten und andererseits ihre Seele nicht zu verlieren.

Wie und was auch immer der Grund! Lass dich daran erinnert sein, dass Menschen wie du zwar einsam auf Erden, aber nicht nach ihrem Ableben sind! Sobald deine Seele mit all ihren Erfahrungen diesen Körper verlässt und du bewusst hinübergehst, wirst du erkennen, nichts war umsonst.
Auch wenn es noch so schmerzhaft ist, wir dürfen es nicht zu persönlich nehmen. Diese Menschen agieren nicht mit ihrem Herz und ihrer Seele sondern unter dem Einfluss von Hass, Angst, Kontrollsucht, Neid, Habgier usw. usf.

Viele mitfühlende Menschen, die deinen Brief nun gelesen haben, wünschen dir viel Liebe für deinen weiteren Weg- danke dass du uns bei unserem Kampf gegen das Böse und für das Licht unterstützt! Mit deiner ganz persönlichen Geschichte zeigst du bereits vielen, dass sie mit ihren „Erfahrungen“ nicht alleine sind.

Viele Leser und Leserinnen sind bei dir, denn in ihnen wohnen ähnliche Seelen wie die Deine.

Nur in  ganz seltenen Fällen  kann eine starke Seele wirklich zerstört werden- denn der Entwicklungsprozess des Bewusstseins ist viel fortgeschrittener und ausgeprägter als bei Bewusstlosen- der wahre Charakter und die Seelenqualität wird während des Lebens durch schlimme Erlebnisse vielleicht überdeckt kommt aber, kurz vor dem Ableben, wieder zum Vorschein, und hilft dem Seelengedächtnis, in andere Sphären zu wandern.

Gedanken und Erfahrungen und eurer Rat und Kontakt zu Anna und ihrer  Geschichte sind jetzt herzlich willkommen!  Ich bin mir sicher, dass sich Anna sehr über eure Kommentare freut!

Nina Tiasela http://www.energievampire.com

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5 Comments »

  1. Liebe Anna,

    dein Bericht hier hat mich sehr berührt … und auch die Berichte der Anderen, dafür Danke.

    Ich befinde mich selbst in der Loslösungsphase von einem Mann mit narzistischen Verhaltensweisen, die mir nun immer mehr durchs Lesen hier und anderer Bücher über NP bewusst wurden und wie sehr ich mich in dem Sog 5 Jahre lang von ständigen Hochs und Tiefs habe manipulieren lassen. Nun gut… ich stärke mich mental, um mich nicht wieder einfangen zu lassen und hege die Hoffnung, dass ich es diesmal schaffe… so wie DU Anna.

    Betroffen machen mich deine letzten Absätze in deinem Brief… dass du sogar nach 10 Jahren trotzdem wieder einen Narzissten angezogen hattest und nicht weißt WARUM? obwohl du offensichtlich dich innerlich gut reflektiert hast.

    Ich frage mich WARUM passierte es wieder?

    Was Nina dazu schrieb verstehe ich so, dass Bewusste womöglich hier auf Erden dieses Glück mit einem wahrhaft liebenden Menschen in Verbundenheit zu leben, vielleicht gar nicht erleben bzw. finden, aber nach dem Ableben dies nicht umsonst bleibt. Nun, dass ist natürlich schön, um die Hoffnung zu haben im nächsten Leben vielleicht so etwas erleben zu dürfen…. aber dieser Gedanke bewirkt auch eine Energie, die sehr traurig macht für dieses Leben… finde ich.

    Ist es also die Seele, die sich entscheidet DIESE unschönen Beziehungs-Erfahrungen jetzt hier zu machen? Haben wir demnach dann gar keine Chance nach womöglich tiefer Reflektion und innerer Heilung der zugefügten „Wunden“ irgendwann auch endlich mal eine normale Liebes-Beziehung mit einem Menschen zu erleben? Heißt es folglich absolutes Loslassen dieses Wunsches? Ich weiß nicht

    Mein Innerstes mag sich damit gar nicht abfinden…. und mein Innerstes sucht auch nach Antworten WIESO ist dir wieder so ein Mann nach bereits 10 Jahren Alleinsein begegnet?

    Diese Frage lässt mir keine Ruhe…. und es kommen in mir folgende Gedankenimpulse dazu auf…. und Fragen, die ich hoffe, dass ich sie dir stellen darf…

    – Kann es sein, dass du in den 10 Jahren bewusst oder unbewusst den Gedanken in dir getragen hast „DAS darf mir NIE WIEDER passieren“?

    – Kann es sein, dass durch diese „Ich-will-das-vermeiden-Energie“ genau das angezogen hast, was du eigentlich zutiefst ablehnst?

    – Kann es vielleicht sein, dass du in den 10 Jahren zwar sehr zufrieden mit dir gelebt hast, aber dennoch in der Tiefe einen Sehnsuchts/Mangelgedanken hattest, vielleicht so: „So richtig glücklich kann ich nur mit einem Mann sein“ oder „Irgendwas fehlt mir trotzdem“? Ist dies dann also die unlöschbare Programmierung aus der Kindheit, egal wie sehr wir dies erkannt haben?
    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann „spüren“ Narzissten bei einem Objekt ganz genau diese Mangel-Energie bei ihrem Objekt.

    – Oder kann es sein, dass du über all die Jahre überwiegend deine Unabhängigkeit sehr extrem gelebt hast? Vielleicht zu sehr? Das mag vielleicht ein Grund sein weshalb du diesen Mann angezogen hast, der eher unabhängig bleiben will, weil er KEINE wahre Nähe leben kann. Vielleicht hast du ja auch in all den Jahren das Thema „Abhängigkeit“ so sehr aus deinem Leben eliminiert? Wahre Liebe lebt von Unabhängigkeit (Autonomie) UND Abhängigkeit (Nähe)…. also BEIDES …. sprich Interdependenz. Wenn dies so wäre, dann könnte es für dich bedeuten jetzt zu lernen BEIDES zu leben und vor allem dir auch innerlich zu erlauben.

    – Vielleicht war es aber auch nur deine reine und gute Liebes-Energie, mit der du „übervoll“ bist und die du ausgestrahlt hast,?.. denn dort wo viel „auszusaugen“ ist … zieht man natürlich auch gerade sehr liebesleere, hungrige ausgelaugte Vampire an. Allerdings…. wodran erkennt man dies BEVOR man sich auf solche Menschen einlässt???

    – Oder ist es eher so, dass wir doch immer Menschen anziehen, die uns das spiegeln, was wir A) an uns selbst sehr lieben und B) an uns selbst ablehnen (z. B. den eigenen Körper)? In dem Fall könntest du hinschauen, wo du dich selbst noch innerlich ablehnst und kannst vielleicht anfangen dich genau an diesem Punkt noch mehr selbst zu lieben.

    Letztendlich ist dein „NEIN, für Verletzungen stehe ich nicht mehr zur Verfügung“ ein sehr sehr gutes Zeichen, . … das ist schon ein schöner Beweis deiner vorhandenen Selbstliebe.

    Nun habe ich hier meine Gedanken niedergeschrieben… es sind alles Hypothesen, vielleicht trifft davon etwas zu, vielleicht auch nichts davon…. vielleicht magst du ja antworten, darüber würde ich mich sehr freuen :-).

    Ich wünsche dir, dass du trotz dieses Erlebnisses nicht resignierst ….sondern weiter darauf vertraust irgendwann und auf jeden Fall noch in diesem Leben!!!! einem Menschen zu begegnen, mit dem ein Geben und Nehmen von wahrhaftiger Liebe und mit Potential für gemeinsames Wachsen möglich ist.

    Alles Liebe
    Maria

  2. Klasse Artikel Nina und es macht mich betroffen, was sich manche Frauen, auch ich bin nicht frei davon, von solch narzistisch gearteten Männern haben bieten lassen.
    Ja und es ist so, oft beginnt dieser unsägliche Kreilauf in unserer Vergangenheit – Kindheit.
    Als Kind sehnt sich jeder nach der Liebe und Zuwendung seiner Eltern, schließlich liebt ein Kind seine Eltern und es wird alles tun für seine Eltern und sich dabei bei solch gearteten Elternhäusern vollkommen Verbiegen, um die Liebe zu bekommen, nachdem sich das Kind so sehnt. Und genau dieses Muster ist auch später verantwortlich dafür, das Frauen mit einer derartigen Lebensgeschichte genau von solchen Männern fasziniert, förmlich angezogen werden. Egal, was dann diese Frauen auch tun, um die Liebe dieses Mannes zu bekommen und er sie mit fast nichts abspeist/abwimmelt, führt dazu, das diese Frauen glauben ihn nicht genug zu lieben und sie tun noch mehr für ihn und für Misserfolge sich selbst die Schuld geben.
    Je mehr sich diese Frauen bemühen um diesen Narzistenmann, desto mehr ergreift dieser die Flucht…..

    Es ist aber nie zu spät inne zuhalten, sich in professionelle Hände zu begeben und sich dort das notwendige Rüstzeug zu erarbeiten. Es ist ein sehr harter Weg aber er lohnt sich.
    Erst, wenn man die gewisse Sichtweise erfährt für seine Probleme, kann man diese ganz für sich aufschlüsseln/bearbeiten, daraus seine eigenen Schlüss ziehen und entsprechend handeln.
    Ich weiß wovon ich schreibe.

    Als Kind hatte ich keine Wahl, ich habe meine Eltern geliebt, mich für deren Liebe Zuwendung vollkommen aufgelöst, bin daran fast kaput gegangen. Auch später meine Beziehungen waren ebenso von emotionalen Missbrauch, Gewalt, Vergewaltigung geprägt.
    Als ich mich begann von meinen Eltern zunächst einmal Abstand zu nehmen, trat ein Mann in mein Leben, der bis heute an meiner Seite geblieben ist und mit mir alles durchgestanden hat, um so zu werden wie ich jetzt bin.
    Ich bin im Februar 2015 46 Jahre geworden und ich bin stolz darauf, wieder ein Lebensjahr geschafft zu haben.
    Ich bin stolz, denn bis 2007 habe ich mein Kindheitstrauma ausgeblendet, verdrängt aus Angst und Scham, das ich in meiner eigenen Familie sexuell missbraucht worden bin.
    Viele Jahre Therapie folgten, dann wieder habe ich mich selber belesen und aufgearbeitet.
    Heute bin ich erwachsen geworden, habe die volle Verantwortung für mich und mein Leben übernommen. Jetzt habe ich die Wahl zu entscheiden, was ich will und wer mir guttut.
    Mein altes Trauma bescherte mir allerdings noch 2014 eine gräßliche Episode aus meiner geschändeten Kindheit.
    Den Kontakt zu meinem Elternhaus habe ich abgebrochen und es geht mir gut dabei. Ich bestimme für mich was ich will und wo es langgehen mag.

    Ich bin gezeichnet durch meine Vergangenheit aber aufgeben tue ich nicht.

  3. Dies ist wieder ein sehr schöner und richtiger Artikel. Als (mehrmals) Selbstbetroffene, blieb es mir ja irgendwann auch nicht erspart, einmal „in mich“ zu gehen und meinen eigenen Anteil an der „Resonanz“ zu diesen Psychopathen und Energievampiren zu suchen. Und so schmerzhaft es ist, ich bin „fündig“ geworden.
    Wie viele Frauen habe ich die Kraft meiner Liebe (zu andern) völlig überschätzt und bin „selbstlos“ geworden.

    Selbstlos, (altruistisch bis zum Geht nicht Mehr,,,,) ist aber eben auch eine Form von „Unbewusstsein“ und Ausbeutung. = Nämlich Selbstausbeutung!; mit einem Hauch von Rechtschaffenheit, der Illusion unschuldig und (nur) gut zu sein, und dem irregeleiteten Grössenwahn, dass „meine“ Liebe den Andern „heilen“ oder verändern könne.
    Also eben auch einen falschen Anspruch. (Auch an mich selbst!) Erst als ich das lieblose Verhalten des/der Andern als Spiegel meiner fehlenden Selbstliebe annehmen konnte, hat sich da etwas verändert. – Und zwar grundlegend und radikal.
    Ich bin ein „gesunder“ Egoist geworden, der eben auch NEIN sagen kann und es dann auch einhält. Ein Nein nicht zu der andern Person an sich, sondern zu ihrem ausbeuterischen, frechen und lieblosen Verhalten. Ich musste da sehr viele Hoffnungen aber auch Illusionen verlieren. Es war entsetzlich schmerzhaft die Erkenntnis zu machen; dass tatsächlich Keiner und Niemand mich lieben „muss“, ausser ich selbst. Keiner/Keine ist auf die Welt gekommen, um meine ungestillten Bedürfnisse nach Liebe zu stillen. Ich bin jetzt erwachsen, und habe mir diese Liebesgrundbedürfnisse zuerst einmal selbst zu erfüllen. Basta.

    Alles andere ist eine Wiederholung und ein Liebesmachtkampf aus der Kindheit. Seit ich das erkannt habe, ist mein Leben zwar etwas „liebloser“ und sachlicher geworden, aber auch „Drama-frei“, da ich jetzt viel schneller merke, wenn und was da wieder im Busch sein könnte(und meistens auch ist!) . Und Tschüss! ist dann die rechtzeitige Reaktion, ohne eine Träne!

    (Der Kampf um Erdoel und Energie ist ja ein Pappenstiel gegen den „verspäteten Kampf“ um Liebe und Aufmerksamkeit;) ,,,,,

    meistens ja die vermisste Liebe aus Kindertagen.

    Abhaken und sich selbst gut behandeln scheint da die einzig wirksame Kur!

    • du sprichst mir aus der Seele. Auch ich habe meinen Altruismus hinterfragen müssen und zu einer gesünderen Selbstliebe gefunden. Trotzdem muss ich immer noch darauf achten, meine Grenzen zu wahren. Ich schütze mein Licht, meine Liebe und Energie und meine Seele jetzt viel mehr vor Angriffen. Ein gesunder Egoismus ist wirklich eine heilsame Erkenntnis.
      Bei Ausbeutern, ob männlich oder weiblich, suche ich möglichst schnell das Weite.
      Es war wohl auch ein Deal von mir, also wie du schreibst auch mit vielen egoistischen Motiven behaftet, mit der bedingungslosen Liebe den verspäteten Kampf um Liebe und Aufmerksamkeit aus der Kindheit doch noch zu gewinnen. Es stimmt niemand muss mich lieben , Liebe ist immer ein Akt der Freiwilligkeit.
      Ich bin nun auch nicht mehr so süchtig danach, da ich meine eigene Gesellschaft und die von vielen liebevollen Menschen genießen darf. Das ist wirklich ein Geschenk.
      Auch die Erkenntnis, dass liebevolle Menschen mit viel Energie immer wieder solche Bewusstlosen anziehen werden ist zwar schmerzlich, aber ich ich erkenne immer mehr, dass es etwas Positives ist, dass mich zu einem scheinbaren „Opfer“ macht und ich nicht gestört oder irgendwie krank bin.
      Ich werde dieses Positive schützen und verteidigen und es niemals mehr ausbeuten und benutzen lassen.
      Ich bin dankbar, dass ich meine Seele trotz dieser Horrorzeit retten konnte und ich immer noch Liebe geben und auch empfangen kann. Ich habe nur darauf zu achten, mit wem ich es wirklich zu tun habe, also lernen auf meine Intuition zu vertrauen und hinter die Masken zu gucken.

      Wie schön, dass es jetzt solche Foren gibt, auf denen das Thema Narzissmus und Psychopathie behandelt wird und viele Betroffene ihre Geschichte erzählen können.
      Als ich voll in dieser Tragödie steckte, hat von Narzissmus noch niemand gesprochen und ich musste mir alle Informationen zusammensuchen und Betroffene kannte ich nicht.
      Ich habe damals ( bin ja jetzt schon 67) eine Robin Norwood Selbsthilferuppe gegründet. Es ging um das Thema „wenn Frauen zu sehr lieben“. vielleicht kennst Du das Buch.
      Heute weiß ich, dass auch, aber nicht nur mein Zu sehr Lieben das Problem war, sondern die absolute Nichtliebe meines Narzissten.

      Sich selbst genug lieben, um so etwas nicht mehr zuzulassen, ist wirklich die beste Kur.

  4. Hallo Anna,
    ich wünsche dir, dass du diesen Horror bald vergisst und ein schönes Restlegen erleben darfst.

    Ich kann hier gut nachempfinden wie es dir ergeht. Ich bin seit August aus einer Beziehung mit einem Psychopathen nach 10 Jahren entflohen, aber irgendwie muss ich mich in den letzten Monaten gut geschützt haben, ich bin schneller weg gekommen als ich geglaubt hatte….

    Ich bin auch zu dem Schluss gekommen, warum ist mir das passiert? Mein Vater ist auch ein Psychopath und seine Eltern hatten mich in der tiefsten Kindheit von 1-1,5 Jahren misshandelt und jeder Psychologe meinte, ich will nicht wissen, was passiert ist…. Eines habe ich aber vor kurzem raus bekommen: ich bin so
    hoch sensibel, weil in dieser Zeit eine Schilddrüsenentzündung stattfand, diese ist zwar abgeheilt, hat aber ein verdicktes Herz hinterlassen, das zu Bluthochdruck neigt, und mit regelmäßigen Aderlässen befreit werden muss sowie abendlichen Weißdorn Tabletten. Dieses ist mit Sicherheit durch Schütteln des kleinen Kindes in dem Alter passiert, denn meine Mutter meinte oft, sie habe nicht das Kind hzurückbekommen, das sie abgegeben hatte…

    Zum Vater: meine Mutter, eine liebe aber dumme Frau hatte ihn geheiratet, weil er mit seinen Geschwistern u anderen Kindern in einer Kirchen Jugendgruppe war. Seine Schwester forcierte die Ehe. Nachdem sie verheiratet waren, ging mein Vater ständig fremd. Meine Mutter wollte um ihn kämpfen und ließ mich in dem Kleinkindalter bei dem seinen Eltern, um ihm zu seiner neuen Arbeitsstätte zu folgen. Nachdem das nicht geglückt war, wollte sie mit mir als ich so 2 Jahre alt war, fliehen, doch ihre Eltern waren zu gläubig (kath) und meinten, sie habe sich den Mann ausgesucht und müßte es nun ertragen… Echt doof gelaufen, wir beide hätten gerettet werden können. So hat meine Mutter inzwischen ihr Lachen verloren und mein Vater hatte mich mehrfach so enttäuscht, dass ich nur noch den förmlichen Umgang Pflege. Ich schreibe meine Glückwunschkarten und halte mich von beiden fern….

    In meiner Kindheit hatte ich keine Freunde, weil mein Vater mich bewachte und jeder, der das mitbekam mir schon herzliches Beileid sagte… So über!lebte ich eine schreckliche Kindheit, mit 12 überlebte ich einen fast-Blinddarmdurchbruch, mit 15 so starke Asthma, dass ich fast daran erstickt wäre und kam dann zu einem Studienzweig, den ich nie wollte, zu dem mich aber meine Eltern gedrängt hatten, nämlich ins Beamtenverhältnis. Dort traf ich auf eine Psychologin, die meinte, ich müsste ganz schnell aus dem Elternhaus, ich hätte schon Verhaltensauffälligkeiten… Ich ließ mich für die Praktika in eine andere Stadt versetzen und genoss die Freiheit, die ich vorher nie kannte, fand in einem Studienkameraden auch meinen ersten Freund, der allerdings zwar lieb aber so unter dem elterlichen Joch stand und steht, dass ich diese Beziehung aufgeben mußte (ich durfte ihn nicht besuchen und ich hatte dann im Auto, Garage übernachtet, um ihn zu sehen, das ging natürlich nicht sehr lange. Danach erlebte ich ein Arbeitsleben, das mir nicht gut tat, denn aufgrund meiner Lorbeeren wurde ein anderer, der auf dem Posten offiziell saß befördert. Die Behörde wurde privatisiert und ich sollte in meinem „bisherigen Job“ arbeiten, den ich nie gemacht hatte und den ich mir nicht vorstellen konnte, daher verließ ich diese Behörde und wechselte zu einer anderen. Jedenfalls wollte ich wohl wieder sterben und bekam auf einmal Hautkrebs. Ich überlebte, es war nur Stufe 1 ohne Metastasen. Danach traf ich auf einen anderen lieben Mann, doch er war der Lieblingssohn von 5 Geschwistern und mußte immer mit seinen Eltern zusammen sein. Dieser Mann war meine große Liebe solange wir uns außerhalb seines Dorfes trafen. Doch nach 4 Jahren hin- und herpendeln zwischen 400 km Entfernung, mußte ich um meiner Willen Schluss machen, mir bekam die Enge seiner Familie nicht gut… Ich trauerte noch Jahre dieser Beziehung nach. Inzwischen war ich beruflich zu einer anderen Behörde gewechselt, die Arbeit war kein Problem, eher das Umfeld wie ich später heraus bekam, ich war zu intelligent und muss wohl Angst geschürrt haben, jedenfalls bekam ich schreckliches Mobbing, als dieses Wort noch nicht bekannt war. Leider hatte mich mein Vater dazu gedrängt, nachzufragen, wann ich die Versetzungsbeurteilung bekam, so musste ich mit gut beurteilt werden und konnte nicht mehr zurück. Mein Vater hatte sich zum wiederholten Male in mein Leben gemischt und es tat mir nicht gut. Doch es war zu einer Zeit, wo Mobbing nicht bekannt war… Ich spürte damals nur: da stimmt was nicht. Ich versuchte aus dieser Stelle wieder weg zukommen, kam aber leider nur in eine Nachbarabteilung, dort bekam ich eine ältere Kollegin, diese meinte, sie sind was liebes, hier wurde beschlossen, sie soweit fertig zu machen, bis sie freiwillig gehen oder sterben, sie meinte aber sie wollte mir helfen und so hatte ich als einzige Ansprechpartner nur sie und eine andere ältere Kollegin aus meiner ehemaligen Abteilung. Sie half mir so gut sie konnte, leider hatte sie nach ihrem Eintritt in den Ruhestand keinen Mum mehr, mir zu helfen, ich wär sonst vor Gericht gegangen… Denn die anderen Kollegen und Chefs machten mir das Leben zur Hölle… Ich wurde wieder krank, konnte plötzlich das Wechsellicht von den Leutstoffröhren sehen und wurde fast verrückt… Ich ließ mir ein Attest geben und kam dadurch in eine andere Abteilung, doch was ich nicht wußte, dort saß das „Röckchen“ (=Geliebte) des Abteilungsleiters, ich bekam eine ganz andere ganz neue Tätigkeiten und war wieder erfolgreich. Erst war der Abteilungsleiter begeistert, dort mit der Zeit merkte ich, da stimmt was nicht und ich bekam die volle latte von Mobbingmaßnahmen zu spüren, angefangen von „knistertüten knistern“ bis hin zu „nicht mehr mit mir reden“ usw. einzig 2 ältere Kollegen halfen mir mit offenen Ohren. Als ich merkte, ich bin nur noch ein heulendes Elend, das sich mit viel viel Mühe die Tränen wegwischen konnte, sah ich eine neue Stellenausschreibung für eine andere Behörde. Ich nahm mir ein Herz und ging zum Präsi dieser Behörde und bat, mir zu helfen, dieses Amt zu verlassen. Er versprach, mir zu helfen, doch da der Vize gegen mich war, erhielt ich nach 3 Tagen einen Anruf aus der Personalabteilung mit dem Hinweis, ich dürfte diese Behörde niemals verlassen und ich sollte meine Bewerbung zurückziehen. Das war mein letzter Arbeitstag – ich ging zu Ärzten – ließ mich krank schreiben – ging zum Eignungstest und Vorstellungsgespräch und hätte wechseln können, wenn ich nicht Beamtin gewesen wäre und bei einer Bewerbung immer zuerst die Akte hinkommt. So erhielt ich irgendwann eine Absage. Inzwischen hatte mir jemand Bekanntes eine Psychologin genannt, die ich zwischendurch aufsuchte, diese erfuhr davon und meinte, sie kann mir nur helfen, indem sie versucht mich in Rente zu bringen… Das hatte sie dann auch nach Jahren des Kampfes geschafft.
    Nach 2 Jahren bei dieser Psychologin und ich hatte mich gerade davon erholt, dass ich nicht mehr ständig weinte, traf ich auf meinen Psychopathen. Er muss es gerochen haben – ich traf ihn über das Internet in irgendso einem Board. Nach ca. 6 Monaten schreiben, wollte er mich nur mal besuchen, um die andere Stadt kennenzulernen – das er sich ab dem Zeitpunkt bei mir einnistete, konnte ich nicht ahnen. Klar freute ich mich anfangs – war begeistert, dass da ein Seelenverwandter ist, wenn ich bloß geahnte hätte, dass es ein Psychopath war…. Denn nachdem er bei mir war und die Anfangszeit rum war, kamen immer wieder Zeiten, wo ich feststellte, dass er niemals der richtige war. Auch die Psychologin meinte, er täte mir nicht gut, konnte mir aber nicht genau sagen, was an dem Mann nicht stimmte. So blieb ich bei ihm. Mit jetzigem Wissen, hatte dieser es sehr schlau gemacht, denn er hatte sich mit meinen diversen Nachbarn angelegt, erst einem Mann, der daraufhin anfing mir nachzustellen und nur mein „Psychopath“ war helfend da – dann Nachbarschaft, die mir auch wieder nachstellte und wo er mir auch wieder half…. Während dieser Zeit lebte dieser Mann bei mir, obwohl er eine eigene Wohnung hatte und war nur lieb, wenn er seinen Willen bekam. Sobald was nicht nach ihm seiner Meinung ging, wechselte er seine Laune von jetzt auf gleich und ich mußte es büßen… So bewarf er mich einmal mit einem Messer – ein gemeinsamer Autounfall mit meinem Auto, wo er zu dem Zeitpunkt Fahrer war, war der andere dran Schuld, obwohl wir vor Gericht für schuldig gesprochen wurden. Er beteiligte sich nicht an den Unkosten. Ja und vor kurzem schüttelte er mich unvermittelt am Hals, so dass ich 1 Tag lang Ohrenschmerzen bekam. Da bekam ich es mit der Angst und da ich gerade mal wieder umgezogen war und im neuen Umfeld 2 Frauen kennengelernt hatte und hoffte, dass diese mir seelisch helfen können, faßte ich einen Entschluß, fuhr mit ihm unter einem Vorwand zu seiner Wohnung, die noch in der alten Stadt lag und meinte, ich müßte allein zurück, er könnte ja in Kürze nachkommen, wenn er alles erledigt hatte. Danach lenkte ich mich ab, merkte, dass ich mich befreit fühlte, allein was unternehmen zu können und traf öfters meine neuen Freundinnen. Auch ging ich ins Internet zu einem Board, wo ich seit Jahren einen Mann kannte, mit dem man einfach mal reden konnte, der immer ein offenes Ohr hatte. Ich wollte dort eigentlich abends nur abgelenkt werden, doch dieser Mann (aus speziellen Gründen sehr hoch sensibel) merkte, da stimmt was nicht. Er sprach mich an und wollte wissen, was los sei. Ich erzählte ihm nach einigen Tagen, was los ist und er kam auf die Idee, ob mein Ex nicht ien Psychopath sei – ich laß im Internet darüber und war entsetzt – ja genau so einer war es und deshalb hatte ich es nicht geschafft. Zwischenzeitlich bat er mich, nicht mehr an jeden Anruf von dem Ex zu gehen und ihn mal ausbimmeln zu lassen. So passierte, was er erahnte: ich erhielt einen Anruf auf meine Mailbox, dass es ihm soooo schlecht geht und ich dringend zurückrufen müßte und gleichzeitig eine Email, wo drinstand, dass er nicht wüßte, wie sein Smartphone geht. Ich bekam die Wut und schrieb die magischen Worte: Es ist schluß. Dieses sagte ich meinem rettenden Engel und er meinte, er übernimmt folglich die Korrespondenz – und das war richtig, denn mein Ex versuchte mit allen ihm bekannten Mitteln, mich zurückzubekommen – da aber nicht mehr ich sondern er meine Korrespondenz machte und zum SChluß wir gar nicht geantwortet hatten, ist seit geraumer Zeit Ruhe – wie gesagt, es ist noch recht frisch, ich habe mich erst im August getrennt, ich merke aber, wie ich mich wieder wie eine Studentin fühle – frei und fröhlich und ich es genieße, auf der Welt zu sein…

    Aus diesem Retter ist eine Beziehung geworden, denn was ich nicht wußte, dieser hatte sich vor Jahren in mich verliebt, es mir aber nicht sagen können, weil er ja wußte, dass ich damals in einer Beziehung war. Er ist ein sehr einsamer Mann, ihm wurde oft von verschiedenen Seiten weh getan und jetzt versuche ich ihm zu helfen und hoffe, dass es klappt. Denn zunächst muss er aus seinem bisherigem Umfeld aus – er steht unter dem Joch seiner Mutter… und bei seinen 2 Besuchen bei mir (wir wohnen jeweils am anderen Ende von Deutschland) merkte er, wie frei er sich fühlte. Jetzt hoffen wir, dass er ne Stelle hier bekommt und wechseln kann – und dann will ich ihm helfen, sich wieder auf Menschen einzulassen. Irgendwie merke ich, diese Kraft habe ich und er ist es Wert, denn er hilft mir sehr bei der Aufarbeitung dieser Beziehung…. Und wie gesagt, jeder lebt zur Zeit auch noch für sich, doch wir versuchen uns mit Rat und Tat zu helfen.

    Dir Anna wünsche ich, dass du vielleicht auch noch mal so eine Erfahrung machen kannst – ansonsten versuch einfach die Zeit zu genießen. Ich war gestern kuren – hat ein Kurbad in meiner Nähe entdeckt und bin mehrere Stunden am Gradierwerk entlang gelaufen – meine Lunge wurde auf einmal so frei, wie ich es noch nie gespürt hatte – ich konnte so tief einatmen. Ob es nur von der Salzluft kam oder ob meine seelische Befreiung mit dazu beigetragen hatte – keiner weiß ich – ich bin jedenfalls jetzt dabei jeden Tag zu genießen und motivier mich, wieder zu leben….

    Viele Grüße
    Gabriella

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