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Der schwere Weg – wahre Lesergeschichten

Die Reaktionen auf den Artikel: Kinder im Bann, wenn Eltern verzweifeln, waren wie immer vielfältig.

Heute veröffentlichen wir die Geschichte einer Leserin, wir nennen sie

„Luisa“.

Sie schreibt von ihrem derzeitigen  „Schicksal“ mit der Freundin des Sohnes, dem gemeinsamen Hauskauf und den Schlägen!, die sie kürzlich erlitten hat, nachdem der Sohn und sie selbst „Gegenwehr“ zeigen. Für Aussenstehende ist das „Szenario“ und die Konsequenzen ersteinmal klar.    Abstand und Kampf!  Anzeigen und Klagen!  Doch bei genauerem Hineindenken in die Situation wird (wie so oft) klar, dass die Realitäten oft viel verstrickter sind als die graue Theorie.  Ausserdem beschreibt Luisa sehr anschaulich, wie sie (und auch ihr jüngster Sohn) von langer Hand vorbereitet,  in die „Falle“ gelockt wurden:

Hallo,

vielen Dank für die Checkliste. Ich habe diese Liste für meinen Sohn ausgedruckt, weiß aber nicht, ob er diese benutzen wird, momentan wohl leider eher nicht. Obwohl es so sehr wichtig wäre für ihn. Aber gegenwaertig verweigert er vehement die Wahrnehmung der Realitaeten.

Mit sehr großem Interesse habe ich auch Ihre Artikel und Beitraege gelesen, herzlichen Dank dafuer.

Wie die „Großmutter Anke“  im Beitrag „Kinder im Bann – wenn Eltern verzweifeln“  suche auch ich seit Wochen verzweifelt nach diesbezueglichen Informationen, weil ich sehr große Sorge um meinen Sohn und meine Enkelin habe. Ich suche verzweifelt nach Moeglichkeiten, um noch etwaiges Schlimmeres zu verhindern. Denn die Vorgaenge bisher (seit bereits ueber 8 Jahren) gleichen aeußerst beaengstigend jenen Methoden der Manipulation, Gewalt und Machtgier, welche auch Sie in Ihren Artikeln beschreiben.

Bereits vor zwei Jahren erkannte ich die unuebersehbar heftigen psychopathischen Verhaltensweisen der Lebensgefaehrtin meines Sohnes, habe ihn auch darauf hingewiesen und gebeten, darauf zu achten und sich zu schuetzen. Anscheinend ohne Erfolg.  Allerdings war er auch in dieser Zeit mit seiner Ausbildung sehr beschaeftigt und ich mit meinen gesundheitlichen Problemen, so dass von uns leider nicht adaequat auf die verschiedenen „Ausrutscher“ seiner Lebensgefaehrtin reagiert worden ist.

Es ist nun doppelt und dreifach furchtbar für uns –  insbesondere für meinen Sohn und für meine kleine Enkelin. Denn es agiert nicht „nur allein“ seine Vampir-Lebensgefaehrtin –  sondern auch zugleich noch deren Eltern, welche  in der gleichen Liga „spielen“. Ihre Eltern sind offenkundig am Geschehen maßgeblich beteiligt und fuehren anscheinend sogar „Regie“.  Sie sind zwar geschieden, ziehen diesbezueglich aber an einen Strang. Die Frau ist extrem auf ihre Eltern fixiert, läuft mit ihrer Mutter eng umschlangen wie ein Liebespaar, waehrend der Lebensgefaehrte nebenher läuft. Die Punktzahl in der Tabelle von Joe Navarro aus „Die Psychopathen unter uns“  in den Kategorien Narzisstische und dissoziale Persoenlichkeitsstörungen sind hoch. Sie ist extrem faul, ihre  taeglichen Hauptbeschaeftigungen  sind Fernsehen und  Schmoekern von Trivialliteratur. Freundinnen existieren nicht oder sind schnell wieder weg. Die neue Frau ihres Vaters  – eine sehr warmherzige Frau, mit welcher ich mich Anhieb gut verstanden habe  – wird von ihm sehr mies und herablassend behandelt. Inzwischen ist sie anscheinend auch nur noch  Marionette.Mit dem Vater hatte ich mich anfangs gut verstanden – aber offenkundig war dies nur seine Fassade, um mich besser auszuhorchen, zu taeuschen und bequem zu „haendeln“.

Denn wie es jetzt im Nachhinein  den Anschein hat, wurde in deren Familienkreis von Vornherein alles genauso geplant, und auch ich wurde systematisch ausgetrickst, getaeuscht, belogen und finanziell total ausgepresst. Darauf deuten alle Vorkommnisse und Äußerungen von der Vergangenheit bis heute (seit 2009) hin.

Nachdem vor ca. 4 Wochen mein Sohn etwas rebellierte und auch mein Protest gegen ihre permanente Faulheit und Ignoranz lauter wurde –  setzten die Aktionen verstaerkt gegen ihn und gegen mich ein. Ich tappte in eine von ihnen inszenierte Falle,  bin nun quasi aus dem engeren Familienkreis beseitigt worden – und mein Sohn und meine Enkelin sind dieser Vampir-Familie vollkommen  isoliert ausgesetzt. Zum „Abschied“ wurde ich sogar von dieser Frau verpruegelt und es wurde mir von ihr „Hausverbot erteilt“ für ein Haus, welches allein von meinem Sohn und meinen betraechtlichen Zuwendungen finanziert wird.

Mein Sohn ist inzwischen in seinem Wesen vollkommen veraendert.  Schon zuvor war mir aufgefallen, dass er sich im Beisein seiner Lebensgefaehrtin und deren Familie vollkommen anders verhalten hat, so als ob er tendenziell deren Verhalten übernommen haette.

Diese Familie benutzt ihn wie einen Arbeitssklaven und beutet ihn – bisher auch mich – skrupellos finanziell aus und verfuehrt ihn zu hohen Schulden.

Mein Sohn ist mit dieser Frau nicht verheiratet.  Sie haben eine kleine Tochter , an welcher mein Sohn sehr hängt und welche ersichtlich als Druckmittel benutzt wird.

Bei der leisesten Einwendung oder gar Kritik wird total ausgerastet – und wie sich gegen mich zeigte: getreten und gepruegelt. Und ich denke, dass sie dies nicht zum ersten Mal tut.

Nun ist bei mir finanziell nichts mehr zu holen – und ich befuerchte das Schlimmste, da ihre finanziellen Ansprüche enorm sind.

Ich befuerchte, dass mein Sohn systematisch gesundheitlich zerstoert wird. Zudem ist eine Lebensversicherung vorhanden. Und so wie sich die Dinge jetzt entwickeln (bzw. von denen entwickelt werden)  und die vorherigen Ereignisse dazu gezaehlt– befuerchte ich in jede Richtung für ihn das Schlimmste. Diese Leute kennen einzig nur ihre eigenen egozentrischen, groeßenwahnsinnig-gierigen Interessen und sie kennen keinerlei Skrupel oder Ruecksicht auf andere Menschen oder gar Mitleid und Empathie, Dankbarkeit schon gar nicht.

Mein Sohn verdraengt komplett, sogar die Pruegel und Tritte gegen mich – obwohl er sogar dazwischen gegangen ist und diese abgewehrt hat. Und natürlich wird mir auch noch die alleinige Schuld dafür gegeben. Ich bin nun fast 70 Jahre alt und krank, habe sie immer in jeder Hinsicht tätig und finanziell unterstuetzt, auch wegen der Kleinen. Meine gesamten Ersparnisse sind inzwischen dabei drauf gegangen.

Ich bin auch enttaeuscht über meinen Sohn, weil er ein solches parasitaeres, aggressives und zutiefst undankbares Verhalten seiner Freundin und derer Eltern duldet und sogar noch entschuldigt.  Und weil er sich so ausnutzen und benutzen laesst, noch dazu von solchen im Grunde vollkommen unscheinbaren Personen, die in ihren bisherigen Leben keine besonderen Leistungen erbracht haben, wie die Parasiten auf Kosten anderer leben oder leben lassen und über andere herrschen wie grausame Diktatoren.

Aber ich merke zugleich auch, wie zutiefst manipuliert er sich verhaelt, hat geradezu Angst und Panik. Auch als ich ankuendigte, meine betraechtlichen finanziellen Zuwendungen von seiner Freundin zurueck zu fordern. (Dann wuerde es dieses Haus naemlich gar nicht mehr geben, und das „Hausverbot“ haette sich auf diese Weise bereits erledigt.) Ich moechte jedoch meinen Sohn keinesfalls  noch zusaetzlich unter Druck setzen. Er leidet sehr unter dieser Situation – ordnet sich aber unter.  Er haengt sehr an seiner kleinen Tochter und ist ein wunderbarer Vater. Um des lieben Friedens Willen kuscht er aber vor dieser teuflischen Frau und deren Eltern, und wohl auch, weil er an den Haus und Garten haengt und dort schon viel investiert hat. Dieses Haus wurde von beiden gekauft und beide stehen zur Haelfte im Grundbuch. Aber aufgrund des sehr geringen Einkommens der Frau wird dieses Haus nur von meinem Sohn  allein und von meinen notwendigen finanziellen Zuwendungen finanziert.  Auch diese unglaubliche Unverschaemtheit spricht für sich: es bestimmt darueber eine Person, die weder finanziell noch taetig zum Erwerb und Erhalt des Hauses beitraegt !

Das aber moechte ich mir nun doch nicht bieten lassen. Zudem wuerde Nichtstun den  absoluten Groeßenwahnsinn und die Selbstherrlichkeit dieser Frau und ihrer Eltern auch noch belohnen?  Doch was soll ich tun, damit ich meinen Sohn und meiner Enkelin nicht schade ???

Noch unendlich schlimmer als der Verlust meines Vermoegens ist für mich allerdings  die Befuerchtung, dass mein Sohn gesundheitlich, beruflich und finanziell von diesen Personen zugrunde gerichtet wird. Aber darauf deutet alles hin, wenn diesem ueblen Treiben kein Einhalt geboten wird ?   Nur wie ???

Ich habe auch Angst um meine kleine Enkelin, die ich nun auch nicht mehr sehen darf. Vom Wesen her ist sie ein sehr aufgewecktes empathisches Mädchen. Aber auch sie wird von ihrer Vampir-Mutter regelrecht „gekrallt“ , instrumentalisiert und erhält psychopathische Verhaltensweisen systematisch eingeredet. Zum Glueck konnten bisher mein Sohn und ich sowie die warmherzige neue Ehefrau des Vaters einigermaßen dagegen steuern. Ich falle nun aus und die neue Ehefrau des Vaters wird erkennbar zunehmend nur noch Marionette sowie vermutlich das naechste Intrigen-Opfer innerhalb dieser Vampir-Familie, denke ich mal.

Leider bin ich allein. Bin geschieden. Habe alleinerziehend dafuer gesorgt, dass mein Sohn eine gute Ausbildung bekommt. Bereits sein vorheriges Studium wurde von dieser parasitaeren Frau und deren Eltern erfolgreich ruiniert, und nun geht es anscheinend so weiter….

Seit dem Pruegel-Vorfall vor fast 3 Wochen kann ich an nichts anderes mehr denken. Die letzten leisen Zweifel wurden dadurch beseitigt und auch jedwede letzte Hoffnung auf Besserung.  Ich habe  Angst.  Und ich weiß nicht, was ich noch tun kann oder was ich tun muss oder ueberhaupt ???

Viele Grueße  Luisa

 

Nachdem ein erster Briefwechsel stattfand,  folgte diese Fortsetzung:

recht herzlichen Dank für Deinen Beistand und Deinen ausführlichen Brief.

Habe Deine Zeilen schon heute Mittag gelesen und Dein tiefes Verständnis und Mitgefühl haben mir sehr gut getan, obwohl anderseits der Inhalt doch für mich äußerst „schwerverdaulich“ ist.  Aber im Grunde sehe ich – wie auch Du schreibst – leider keinen anderen Ausweg aus dieser Misere.

Ich hoffe immer noch, dass mein Sohn bald  zur Einsicht kommt. Meiner Einschätzung nach steht er quasi unter Schock, verdrängt komplett und möchte am liebsten so weitermachen:  kommt zu mir und hilft mir wie bisher  – aber akzeptiert die Herrschsucht seiner „Freundin“ und deren Familie und deren alleinige Entscheidungen über alles.  Er will nicht verstehen, dass die momentane „Ruhe“ für ihn nur eine gestundete Zeit ist. Die Quittung folgt bestimmt umgehend, wie auch Du beschrieben hast.

Und er verweigert bisher alle Informationen bezüglich der Realitäten, als ob diese dadurch verschwinden würden….  Morgen Abend kommt er noch mal zu mir (wohnt in der Nähe) und ich muss meine Fragen gut vorbereiten. Hoffentlich rennt er nicht wieder gleich weg.

Es ist leider so, dass er von seinem Vater (meinem Ex) diesbezüglich als 17jähriger psychisch schwer verletzt worden ist, die Spuren dieses äußerst schweren Vertrauensbruchs wirken noch immer nach. Das ist nun schon fast 18 Jahre her – und wir beide hatten sehr schwere Zeiten zu überstehen, doch auch  immer zusammengehalten, ohne aber zu „klammern“.  Meine beiden älteren Kinder waren zu dieser Zeit schon aus dem Haus, so dass sie dieses Dilemma nicht im vollen Umfang mitbekommen haben.

Aber bei allem, was ich bisher erlitten habe, und es war wirklich nicht wenig – belastet mich jedoch die jetzige Gefahr für meinen Sohn und Enkelin mit Abstand am Allermeisten.

 Ein weiterer Brief von Luisa folgte:

Das Treffen mit Sohn heute abend war eine absolute Katastrophe – vermutlich wurde er aber zuvor kräftigst „bearbeitet“.

Das „Gespräch“ lief ab wie im Schulbuch:  nur die allergröbsten Unterstellungen und Beschimpfungen gegen mich, es war furchtbar. Die Vampirin wird als armes Opfer dargestellt, und ich als die Böse mit den vollkommen „falschen Wahrnehmungen“,

die „nur immer von Vornherein auf Krawall aus ist“.  Die ständigen Beleidigungen etc. des Vampirs gegen mich wurden als angeblich „berechtigt“ bezeichnet, und ihre allseits bekannte grandiose  Faulheit wird natürlich auch abgestritten. Überhaupt ist angeblich alles ganz anders und nur meine Wahnehmungen wären angeblich falsch.   Gerade wie es in den Büchern steht und dies wirklich mit allen Facetten.  Und natürlich werden die realen Fakten solange umgedichtet und ggf.  phantasie-ergänzt bis sie ins gewünschte Bild passen.

So ist von Vornherein kein vernünftiges Gespräch möglich. Wenn es nicht so einen furchtbaren Hintergrund hätte – könnten solche „Argumente“ schon lächerlich sein.

Als ich sagte, dass ich dann mein Geld zurück möchte – war die höhnisch-kaltschnäuzige Antwort: „Ich habe das nicht, dann klage doch !!!“  So habe ich ihn – ist das überhaupt noch mein Sohn? – noch niemals zuvor erlebt… Es ist die Hölle. Ich bin total fertig.

So wie es in den Studien steht – geht nun offenkundig die Verleumdungskampagne gegen mich los. Das ist das „Kind“, wofür ich am meisten mich abgerackert habe? Ich kann es nicht glauben. Das ist wie ein Dolchstoß direkt ins Herz.

Es war nicht möglich, auch nur ein einziges vernünftiges Wort mit ihm zu reden. Nur immer wieder die wildesten Anschuldigungen gegen mich, und jede Menge Unterstellungen.  Dass seine Behauptungen über mich überhaupt nicht zusammen passen mit mir als der Person, die ihm ziemlich selbstlos immer geholfen hat – ist ihm aber nicht aufgefallen. Und er bedauert jeden Cent, den er von mir genommen hat.

Er wirkte wie „ferngesteuert“. Leider habe ich dann auch die Nerven verloren. Aber es ist schon schlimm, wenn man quasi als angeblich so furchtbar böse, dumm, unfähig und sonstwas dergleichen bezeichnet wird, von jemanden, welcher erst am Anfang des Lebens steht und das erst mal schaffen muss, was ich alles schon geleistet habe. Um dann auch noch mit den Vampir-Eltern zu protzen…

 

Auszüge einer weiteren Mail

Gerade mein jüngster Sohn war immer ein besonders liebes, aufrichtiges und sensibles Kind. Als Dreijähriger hatte er sich eines schönen Tages einige Gänseblümchen gepflückt. Als sein Freund ihn diese stürmisch aus der Hand riss – schaute er ganz traurig hinterher. Ich fragte ihn:  „Aber warum hast du die Blümchen denn nicht behalten?“ Er: „Aber S. hat so dran gezogen, und sonst wären die Blümchen doch kaputt gegangen, wenn ich sie weiter festgehalten hätte.“

Und in der Grundschule stellte er sich schützend vor einen kleineren Mitschüler, der von den anderen gemobbt wurde, etc.   Und nun das. Er hatte immer einen guten Freundeskreis – aber seit der Vampir-Freundin ist er auch diesbezüglich zunehmend isoliert.

Nach der Scheidung von meinem Ex hatten wir beide sehr schwere Zeiten, hatten auch finanziell jeden einzelnen Cent hin und hergeschoben. Und auch während des Studiums hatte er finanziell nie über seine Verhältnisse gelebt. Dann kam die Vampirin dazu – und ab diesem Zeitpunkt ging es rassant bergab. Studium kaputt und jede Menge Schulden.   Wie es nun weitergeht ? ……

In den vergangenen Tagen habe ich mich leider selber in einer Art furchtbarer „Schockstarre“ befunden, so in Form eines lautlosen verzweifelten Schreies. Gleichzeitig konnte ich nicht irgendwie zur Ruhe kommen, denn  – wie ich schon vorher bemerkt hatte  – lief eine schlimme Anschuldigungskampagne gegen mich. Und was mich dabei noch zusätzlich sehr verwundet hat, war die Tatsache, dass plötzlich auch noch meine ältere Tochter diesen Lügen glaubte und gegen mich agierte. Sie kramte dann eine Begebenheit vor vielen Jahren hervor, deren Missverständnisse wir eigentlich schon längst ausgeräumt hatten. Zum Glück lenkte dann aber mein älterer Sohn ein. Es ist nur schade, dass beide Kinder, deren beider Hilfe für ihren jüngeren Bruder so dringend benötigt wird –  sich selber gerade in beruflichen Termindruck befinden, und deshalb die Zeit fehlt, um sich zu diesem Thema gründlich selber zu informieren. Sie halten mich für „überzogen“ – aber kennen auch die Situation ihres jüngeren Bruders und insbesondere deren Vampir-Freundin nur oberflächlich. Deshalb können sie sich die Gefährlichkeit dieser Situation nicht vorstellen.

Gerade mit dem Prügel-Vorfall gegen mich an jenem Sonntag wurden die „geltenden Regeln“  von der Vampir-Familie abschließend geklärt:

  1. Grundsätzlich hat die Vampirin samt Vampir-Eltern die „Befehlshoheit“ ohne jeglichen Pflichten und jedes Recht auf Faulheit;
  2. Mein Sohn hat die Pflicht zur alleinigen Arbeitserledigung in allen Bereichen sowie zur Geldbeschaffung und alleiniger Übernahme der anfallenden Schulden;
  3. Isolation der Opfer;
  4. Jede Person, welche dagegen Einwände erhebt, wird beseitigt und dabei auch schon mal buchstäblich „weggeprügelt“;
  5. Alles erfolgt über klassische Manipulationen, Täuschung, Lügen, Mobbing und Verleumdung gegen jegliche „Widersacher“.

Für eine Abschottung meines Sohnes hatte die Vampirin schon von Anfang an konsequent gesorgt.  Dafür ist ihre Herkunftsfamilie dort ständig involviert – insbesondere ihre geradezu exzessive Symbiose mit ihren Eltern.  Je mehr ich darüber nachdenke und je mehr ich dabei Äußerungen und Sachverhalte dieser Vampir-Familie einbeziehe –  komme ich zu dem Ergebnis, dass ihre Vampir-Elterninsbesondere ihr Vater  –  von Anfang an (bereits seit 2008, als die Vampirin angeblich zum Studium in den Studienort meines Sohnes kam, und damit fing der Niedergang an) das Geschehen genauso geplant und forciert haben. Auch der „Prügelsonntag“ war erkennbar die unmittelbare Folge der leisen Kritik meines Sohnes und meiner Kritik, weil dieser Vampir-Vater nicht bei der Hausreparatur geholfen hat.

Die vergangenen Jahre kam ich mit ihrem Vater  – insbesondere aber mit dessen neuer Frau – einigermaßen gut aus, bis mir dann – ebenfalls seit vor ca. 2 Jahren etliche sehr negative Diskrepanzen aufgefallen sind.  Der Prügel-Vorfall an jenem Sonntag bestätigt meine Zweifel und Vermutung nun.  Ich hatte an seine (neue) Frau eine Email geschrieben. Normalerweise antwortete Ch.  sofort und sachbezogen. Diesmal kam die Antwort – dem Stil nach vom Vater verfasst oder diktiert – ziemlich zynisch. Auf meine weitere Mail erhielt ich gar keine Antwort, was ich allerdings schon vorher so vermutet habe.  Meiner Einschätzung nach wissen die Eltern aber Bescheid über die „Mentalität“ ihrer Tochter und über ihre eigenen diesbezüglichen Verfassungen. Denn beide Elternteile befanden sich schon in psychiatrischer Behandlung, der Vater insbesondere wegen familiärer Probleme.

Meiner Einschätzung nach ist auch der Vater ein Narzisst der gehobenen Klasse. Habe nun herausgefunden, dass er hinsichtlich seiner beruflichen Position ganz arg übertrieben hat. Er stellt sich dar (und verhält sich auch so ) wie ein narzisstischer „Clan-Boss nach Gutsherrenart“ total kontrollierend, ist ständig allgegenwärtig (falls nicht gerade häufig auf Reisen)  – aber nicht auf fürsorgliche Art. Im Gegenteil – hat er regelmäßig über seine Tochter in den allerschlechtesten Tönen gesprochen, so dass ich diese immer in Schutz genommen hab, weil sie mir so leid tat.

Als  hauptsächliche Gefahr betrachte ich diesen Vampir-Vater, weil er der Intelligenteste in dieser Familie ist und am besten täuschen kann. Ihm traue ich deshalb das Schlimmste zu, gerade weil er beruflich nicht gerade erfolgreich ist, was für einen Narzissten ein äußerst heftiges Kompensationsbedürfnis auslöst. Auch aus diesem Grunde wird er meinen Sohn schaden wollen, befürchte ich. Denn entsprechend der Überzeugung dieser Leute darf niemand besser sein als sie. Und ich denke:  auch aus diesem Grunde wurde das Studium meines Sohnes zerstört.

Es existiert in dieser Familie noch eine ältere Schwester,  die verheiratet ist. Deren Mann und seine Familie sind sehr liebenswerte Menschen. Wie ich schon vor einiger Zeit erfahren habe, wird dort von der Schwester gegen ihre Schwiegereltern vorgegangen wie hier gegen mich.

Ich schreibe das deshalb, weil meiner Einschätzung nach eine solche ersichtliche Psychopathen-Familien-Konstellation extrem gefährlich ist für die Opfer. Die zentralen Opfer sind  mein Sohn und meine Enkelin, und in der „direkten Peripherie“ bisher auch ich.

Verzweifelte traurige Grüße

Luisa

 


Liebe Leser!  Was denkt Ihr?  Bitte nur bedachte „Meinungen“-   denn Luisa ist wirklich in einer schwierigen Lage, vorallem, da sie Alleine ist! 

Wenn ihr ein paarWorte  für Luisa  habt, kluge Gedanken, etwas ehrliches Mitgefühl  oder wenn vielleicht jemand in der gleichen Situation ist oder war, wie sie gerade- schreibt ihr!

ich glaube, Sie freut sich, trotz der schweren Lage, über die Anteilnahme, die ihr vielleicht die nötige Kraft geben kann, den richtigen und sehr harten Weg zu gehen, ein Weg, der kein leichter wird!


vampfree 2016

 

 

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31 Comments »

  1. Ich habe ein Jahr mit einem Narzissten zusammengelebt bis ich mich befreien konnte. Dieser Kontakt ist erst seit drei Monaten beendet. Ich habe hier sämtliche Beträge gelesen und bin immer wieder erschüttert was für Ausmasse das alles annehmen kann.

    Ich fühle mich nach wie vor von diesen Bewusstlosen beschmutzt und benutzt. Ein Jahr lang war ich nicht die Herrin oder die Bewusste meines eigenen Lebens. Erst habe ich gedacht, dass das Leben doch Entwicklung ist und mir dieses Jahr an Zeit von ihm gestohlen wurde und ich keine Entwicklung machen konnte. Dann kam jedoch der Gedanke, dass es selbstverständlich eine Entwicklung gegeben hat.

    Ich habe gelernt, dass es Bewusstlose gibt, dass ich ihn angezogen haben weil ich unerfüllte Bedürfnisse hatte und ihn zum Bedürfnisstiller gemacht habe, also die Verantwortung für mich abgegeben habe. Sicher, auch eine Entwicklung.
    Ich habe mir eine neue Fähigkeit angeeignet: Meine Wahrnehmung für diese Typen (m/w) wird jeden Tag weiter geschult und gefestigt. Allerdings ist etwas dabei was mich unruhig sein lässt. Ich habe mir diese Fähigkeit nicht freiwillig angeeignet. Nicht mit Spass und Freude eine Fähigkeit dazugelernt. Sondern ich wurde gezwungen.

    Ich habe diese Fähigkeit bei Freunden immer etwas belächelt. „Du bist zu kritisch“, “ nun sei doch etwas offener“, „die haben doch einfach nur einen Spleen, da kannst Du doch mal drüber wegsehen“. Nun weiss ich, dass meine Freunde zu recht so handeln. Sie sind eben nicht in diese Situation gekommen wie ich.

    Ich habe praktisch eine Mauer in meinem Leben errichtet die da „Vorsicht“ heisst. Ich weiss, dass ich an dieser Mauer für den Rest meines Lebens patrouillieren muss. Das braucht Energie und Aufmerksamkeit. Jedoch wollte ich das nie.

    Denn diese Mauer, so glaube ich im Augenblick, nimmt mir die Freude, die Leichtigkeit und den Spass im Leben. Ich glaube, es geht jetzt darum, diese Mauer oder auch Fähigkeit, als etwas Positives in meinem Leben zu verankern. Sodass ich zukünftig mit dieser Mauer sehr gut leben kann und mein Lachen und meine Leichtigkeit innerhalb der Mauer ausleben kann.

    • Doch, Eines ist schön an meiner neu erlernten Fähigkeit: Ich bin im Kreis meiner wirklichen, bewussten Freunde angekommen. Jetzt gehöre ich zu den Starken.

  2. Liebe Luisa,

    ich habe mehrfach Deine erschütternden Erlebnisse gelesen und möchte ebenfalls gerne einen Kommentar dazu abgeben.

    Nachdem die gesamte Stuation nunmehr eskaliert ist und auch Dein Sohn sich unter dem bösartigen Einfluss gegen Dich gewendet hat, denke ich, dass es erst einmal sinnvoll ist, dass Du Dich zurück ziehst. Keine Versuche der Kontaktaufnahme oder Emails mehr. Häufig verwirrt das und macht die Bösartigen unsicher. Solange Du weiter Deine Warnungen und die Wahrheit offen aussprichst bist Du für die anderen berechenbar und bietest weitere Angriffsfläche.

    Deinen Ausführungen zufolge hast Du Dein ganzes Vermögen für einen Hauskauf investiert und das Geld ist nun aufgebraucht. Man könnte fast vermuten, da von Dir jetzt keine großen finanziellen Zwendungen mehr zu erwarten sind hast Du „ausgedient“ und es ist nichts mehr zu holen. Mit all dem Wissen, dass wir Betroffenen haben, scheint es eine naheliegende Schlussfolgerung. Die Zeit wird zeigen, ob Dein Sohn der nächste auf der Abschussliste ist, sofern er die finanziellen Ansprüche nicht mehr erfüllen kann.

    Auch wenn es sicher kein großer Trost und so etwas fast unmöglich zu ertragen ist für eine Mutter, denke ich jedoch, dass Dein Sohn seine eigene Entwicklung durchlaufen muss. Ich bin auch Mutter von zwei erwachsenen Kindern und weiß wie schwer das ist.

    Ich würde den gesamten Verlauf so sachlich wie es geht zusammenfassen und aufschreiben. Möglichst die Emotionen rauslassen.

    Sofern Du finanziell noch in der Lage bist, wende Dich an einen Anwalt. Am besten jemand der sich im Bereich Stalking auskennt. Fachanwälte für Narzissmus gibt es leider noch nicht.

    Ich rate an, sofern möglich alle Deine finanziellen Zuwendungen, und soweit möglich unter Nachweis von Kontoabhebungen oder Überweisungen zusammen zu tragen und den gesamten Sachverhalt mit einem fachkundigen Anwalt zu besprechen und zu hinterlegen. Deine Schilderungen klingen so, dass eines Tages auch Dein Sohn derjenige sein wird, der das Nachsehen hat und sein Schockerlebnis unabwendbar. Wir wissen ja, dass dem Eifallsreichtum in Bezug auf Lug und Betrug der Vampire keine Grenzen gesetzt sind.

    Die Vampire agieren vorsätzlich taktisch unter hemmungsloser Hinzunahme jeglicher zu Verfügung stehenden Maßnahmen. Das müssen wir uns im „Kampf“ zueigen machen und taktisch klug und besonnen vorbeugen.

    Ich weiß nicht, wie alt Deine Schwiegertochter ist. Vllt. macht es auch Sinn, mal nach „Leichen“ ihrer vorherigen Beziehungen zu gucken und ggf. zu dokumentieren.

    Ich habe einschlägige und sehr facettenreiche Erfahrungen mit meinen Vampiren, auch in finanzieller Hinsicht und sich zu wehren. Es ist Zeit sich aufzurichten!
    Aus meiner Sicht ist jedoch wichtig, das taktisch klug zu machen. Verstehe mich nicht falsch, ich weiß nur allzugut um die Emotionen und das Leiden, die Kraft- und Hilflosigkeit.

    Wenn Du möchtest lass Dir von Nina meine Email Adresse geben.

    Kopf hoch! Dein Sohn braucht seine Zeit, wie wir alle sie brauchten, um da wieder raus zu kommen. Tausend Worte und Warnungen können nicht helfen. Es geht erst, wenn der eigene Leidensdruck zu groß ist oder der Betroffene vom Vampir ausgespuckt wird. Die Sorge um Dein Enkelkind macht es umso schwerer. Im Augenblick denke ich aber musst Du Dich in Geduld und Zurückhaltung üben. Aus meiner Sicht erhöht das die Chance an ihr dran zu bleiben.

    Fühl Dich umarmt!

    Beautiful Day

    • Liebe Beautiful Day,
      danke auch Dir für Deine liebe Anteilnahme und hilfreiche Überlegungen. So ungefähr gehen mir diese Gedanken auch durch den Kopf.

      Zu gerne würde ich aber insbesondere Näheres über die Vampir-Eltern erfahren. Denn insbesondere dieser Vater scheint dabei von Anfang an eine zentrale gaaanz üble Rolle zu spielen.

      Je mehr ich mir sein Verhalten – verschiedene Vorfälle und Äußerungen von ihm – bereits seit Beginn dieser „Beziehung“ bis zum jetzigem Zeitpunkt in Erinnerung rufe – umso klarer wird der Eindruck, dass er von Anfang an die Fäden gezogen und seine Tochter „instruiert“ hat, jedenfalls was die Richtung betrifft, wohin es gehen soll. Es wird ja auch gesagt, dass diese Vampire mit manchen Äußerungen auch hin und wieder die Maske fallen lassen. Und so wird mir nun manches klar, was mich zuvor schon irritiert hatte, wusste es nur bisher nicht einzuordnen.

      Das bisherige „Finale“ ist nun die „Isolation“ meines Sohnes durch meine „Ausschaltung“.
      Und der Anlass zu dieser Aktion war erkennbar der aufkeimende Protest meines Sohnes und mir gegen die Praktiken dieser Familie, bzw. mein Sohn hatte die offenkundig von ihm erwartete „majestätische Hochachtung“ verweigert. Aber – so fällt mir ein – hatte seine Freundin in dieser Zeit zugleich auch das erste Mal ihrem Vater widersprochen, wie mir mein Sohn erzählt hatte, wenn es dabei auch nur um eine Lappalie ging (Sie hatte seine Kino-Einladung abgelehnt). Das ist vielleicht auch nicht unwesentlich für eine selbsternannte „Gottheit“, denk ich mir.

      Die Vorzeichen dieses „Prügelsonntags“ waren auch schon seit ca. 3 Wochen zuvor da. So Art konzentriertes „Mobbing“ gegen mich von Seiten der Vampir-Familie, und auch gegen meinen Sohn, wie ich nebenher (vielleicht von denen auch absichtlich) mitbekommen habe.
      Dann die auffälligen „Kontrollgänge“ des Vaters, der zwar nie bei den anfallenden umfangreichen Arbeiten am Grundstück geholfen hat – aber wie von Geisterhand immer auftauchte, wenn ich mal mit Sohn und Enkelin allein war. Das fiel schon auf: so als ob er ständiger Präsens demonstrieren will. Überhaupt ist die Freundin extrem auf ihre Eltern fixiert.

      Liebe Beautiful Day, gerade dieser Sachverhalt bereitet mir ganz furchtbare Ängste.

      Allein mit der Vampir-Freundin zu tun zu haben würde mir trotz allem nicht annähernd so viele Sorgen machen. Ich kenne sie ja noch als Schülerin, wo sie zwischenzeitlich mit meinem Sohn befreundet war. Irgendwie tut sie mir sogar immer noch leid. Ich denke auch: ohne diese Eltern wäre es mit ihr gar nicht soweit gekommen. Ich sehe sie dann immer noch manchmal vor mir: damals wie ein verschreckter kleiner Vogel. Und ich denke auch, dass es nur durch das Beisein ihrer Mutter zum totalen Exzess an jenem Sonntag gekommen ist. Als ob sie etwas beweisen müsste….

      Nun habe ich herausbekommen, dass ihr Vater – entgegen seinem Auftreten – nicht gerade beruflich erfolgreich ist. Für Narzissten oder dergleichen etc. ist jede Unterordnung bekanntlich eine äußerst schwere Belastung und, so vermute ich, kompensiert er das, indem er im Privaten seine „Macht“ und „Bedeutung“ entsprechend grotesk aufbläst. Wie fällt in solchem Fall seine „Rache“ aus, wenn mein Sohn beruflich erfolgreicher ist ?! Ich darf daran gar nicht denken.

      Verstehst Du, in diesem Falle spielt noch so hoher Geldverlust und sogar möglicher fin. Ruin für mich eine vollkommen untergeordnete Rolle!
      Die werden ihn auch nicht einfach so gehen lassen, wenn nichts mehr zu holen ist, befürchte ich – denn es ist leider eine LV vorhanden. Alles wurde von denen eingefädelt.
      Schon manches Schlimme hab ich erlebt mit den dazugehörigen Ängsten. Aber das jetzt ist mit Abstand das Allerschlimmste, und genauso die Ängste.
      Leider besteht nun überhaupt kein Kontakt mehr zu meinem Sohn, und ich suche dafür gerade dringend Ersatz….

      Verzweifelte Grüße

  3. Liebe Ursula, deine Freundin kann sich glücklich schätzen das du ihr zur Seite stehst.
    Es ist so hilfreich wenn man jemand an seiner Seite hat der es auch ansatzweise verstehen kann oder es verstehen will.
    Da du hier angemeldet bist und interesse zeigst gehe ich ganz stark davon aus, das du dir den Kopf machst – selbst wenn deine Freundin nicht hier ist.

    Mach weiter so und lass sie nicht alleine bei dem Kampf um ihr Kind
    Lg Anke

  4. Brigitte, dein letzter Satz, „hätte ich das Ganze bloß nicht entdeckt….“ ich kann ihn gut nachvollziehen, dann, so glaubt man, wäre es erträglicher, so nach dem Motto
    was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß… OK, man hat dann keinen Namen für das Kind, man kann sich nicht informieren, hat dann dementsprechend wenig, bis gar kein Detail Wissen, aber, die Qualen, die man durchlebt, die vor allem auch dein Sohn und Enkelkind durchleben, bleiben ja die selben. Manchmal kann es ein großer Vorteil sein,
    zu wissen, woran und worunter man zu leiden hat, da viele Dinge so subtil geschehen, man an seinem eigenen Verstand, Gefühl, Wahrnehmung zweifelt. Was meist ebenfalls große Probleme mit sich bringt. Ich würde es auch wichtig finden, wenn du dir Hilfe in irgendeiner dir akzeptablen Form, suchen würdest. Dann hättest du vielleicht jemanden an deiner Seite, der die Problematik versteht und dir Rat, auch für eventuelle Schwierigkeiten, die dein Sohn betreffen, erteilen könnte. Der dir für akut Situationen, z.B. Hilfe anbietet, damit du deinen Sohn besser unterstützen kannst und das Gefühl hast, nicht allein oder hilflos zu sein. Im Hinblick, auch auf die Sorge, er könnte sich etwas antun, wäre es vielleicht gut einen Ansprechpartner zu haben. Ich finde es sehr verzwickt, weil du ja auch das Gefühl hast, ihm gegenüber, deine Empfindungen, Beobachtungen, gegenüber deiner Schwiegertochter, nicht sagen zu können. Wenn du dir solche Sorgen darum machst, dein Sohn, könnte selbst erkennen, wo er hineingeraten ist, wäre es dann nicht besser, du sprichst mit ihm darüber, bevor er daran, so wie ich es verstandenen habe, zerbricht. Du brauchst, ja am Anfang, nicht gleich, dass volle Programm aufzufahren… erst mal vorsichtig und mit Beispielen vom Verhalten seiner Frau, die Situation hinterfragen oder ihn zumindest nachdenklich stimmen. Aber ich will mir auch nicht anmassen, dich beraten zu wollen, aber ich dachte, vielleicht kann ich dich etwas unterstützen. Bleib tapfer, viele Grüße, M.

    • Hallo liebe Crazy, vielen Dank für Deine lieben Worte. ….Du brauchst am Anfang ja nicht gleich das volle Programm aufzufahren, dass ist das was mir seit Tagen im Kopf herum spukt und was ich immer wieder hin und her wälze. Seitdem ich das weiß, mit dem Narzissmus, ich denke jeden Tag daran und bin mit so unterschiedlichen Gefühlen dabei. Heute bin ich wütend, manchmal denke ich ich bilde mir das alles nur ein, das gibt es doch gar nicht. Aber ich habe verschiedene Vorfälle aufgeschrieben und die Ergebnisse zeigen sich genau so, wie es hier und auch woanders beschrieben wird………. Ich fühle mich damit vollkommen überfordert und hilflos. Ja ich habe auch schon darüber nachgedacht selbst eine Therapie zu machen um jemand kompetentes an meiner Seite zu haben. Aber ich finde hier niemanden, der passt. Denn ich brauche jemanden der sich damit auskennt und da scheint es denkbar wenig zu geben. In einer anderen Stadt habe ich eine gefunden, aber so weit kann ich nicht jedes Mal fahren….

  5. Liebe Luisa,
    auch ich bin gedanklich bei dir und kann mir es zu 200% vorstellen was du mit deinem Kind / Enkelkind psychisch durch machst 😒

    Habe nicht mehr alle Kommentare so ganz vor Augen nur eine tat mir als Mutter und auch als Betroffene doch etwas weh 😞

    Es wurde dir geschrieben dein Sohn ist alt genug und für sich selbst verantwortlich —
    Tut mir leid so sehe ich es nicht.

    Er ist alt genug aber nicht mehr Herr seiner Sinne und du als meiner Meinung herzensgute Mutter die ganze Zeit versucht hast ihm die Augen zu öffnen ihn aus seinem Wachkoma zu führen – finanziell ihn in seinem tun gerne unterstützt hast sollst ihn sein Schicksal einfach überlassen. ?!?! NEIN das kann keine Mutter wollen.

    Ich habe in meiner Geschichte für diese Gruppe nur einen Hauch von dem geschrieben was bei uns alles schon vorgefallen ist – mit Sicherheit aus Angst das den Rest des erlebten eh keiner glaubt bzw. Interessiert.

    Glaube mir Luisa es zerreißt mir das Herz du mit deinen 70 Jahren die so wie ich es verstanden habe dich liebevoll um alle deine Kinder gekümmert hast – jetzt so was grausames durch machen musst.

    Nur mal kurz zur Info:
    Meine Tochter war nach 3 Monaten kurzfristig wach – sie hat sich von dem kranken getrennt ihn mit ihrem Auto durch halb Deutschland gefahren und ihn zu seiner Mutter gebracht.
    Anschließend sind wir ihr entgegen gefahren und haben sie abgeholt.
    Sie hat sich 100 mal Entschuldigung und immer wieder gesagt wie leid ihr das alles tut was sie uns angetan hat mit diesem kranken Menschen.

    Sie dürfte die Pille nicht mehr nehmen (schwanger) – das soziale Umfeld wurde durch ihn innerhalb 14 Tage vernichtet – Familie Kontakt unterbunden – Telefon überwacht – jegliche Passwort wurden geändert ohne ihr Wissen —

    Ihre Aussage war uns gegenüber:
    Mama, ich weiß nicht warum aber ich kam da nicht raus.

    Leider haben wir zu dem Zeitpunkt nicht gewusst/ oder geahnt wie grausam solche Psychopathen sein könnten.

    Wie geschrieben mit dem wissen was sie uns im Klaren Zustand mitgeteilt hat – haben wir sie nur 3 Tage später wieder an ihn verloren.

    Wir lieben unsere Tochter und oft kommt der Gedanke des Hasses wenn ich dann wieder lese oder auch höre wie sie über ihr Elternhaus spricht ABER:
    Das ist dann nur ihre Hülle !! — das zuverstehen oder anderen die nicht betroffen sind verständlich zumachen ist fast unmöglich.

    Auch ich habe viele für mich nützliche Mails von Nina bekommen die ich mir immer wieder durchlese und Hoffnung rausschöpfe das ich irgendwann mein Kind wieder in die Arme nehmen kann —- und dann nicht mit Vorhaltung Unterstützung gebe sondern mit dem Mantel der Liebe von einer Mutter/Vater/Schwester sie ins Leben zurück führe.

    Liebe Luisa kein Mensch kann dich wirklich trösten oder dir diesen schweren Weg abnehmen aber wer auch betroffen ist kann mitfühlen und deine Gedankengänge nachvollziehen.

    Ich wünsche uns ALLEN ganz viel Kraft.

    Liebe ❤️ mitfühlende Grüße

    • Liebe Anke, danke für Deine lieben Worte.

      Zum Kommentar von Rapunzel habe ich bereits zwei erhellende Beiträge gepostet, welche aber komischerweise bisher nicht erscheinen.
      Zum näheren Verständnis unserer Kinder und ihrer Situation habe ich kürzlich den sehr informativen Artikel eines amerikanischen Psychologen gefunden, welcher sich schwerpunktmäßig mit diesem Thema befasst. Leider nur in Englisch, kann aber ggf. auch absatzweise in den Google-Übersetzer etc. gegeben werden und ist auch da einigermaßen lesbar.

      Besonders wichtig darin finde ich die Tipps für die Angehörigen.
      Und auch in diesem Artikel wird unsere Einschätzung der Situation bestätigt.
      Und am Wichtigsten dabei ist, dass der (möglichst behutsame ) Kontakt zum Opfer unbedingt aufrecht erhalten bleiben muss, insbesondere auch trotz etwaiger ablehnender und verletzender Verhaltensweisen des Opfers. Denn dieses Verhalten ist das Resultat des psychischen Missbrauchs und der Manipulation.

      Hier ist der Link:
      http://drjoecarver.makeswebsites.com/clients/49355/File/love_and_stockholm_syndrome.html

      Viele Grüße

      • @Rapunzel,
        die detaillierte Antwort an Dich von mir, welche ich abgeschickt habe, ist bisher nicht erschienen, obwohl als „neuer Beitrag“ angezeigt. Sollte diese Antwort verloren gegangen sein – werde ich diesen nochmal schreiben.

        Separat davon möchte ich Dir zu Deinem „Beitrag“ aber jedoch notwendigerweise mitteilen:

        Zum Glück habe ich zum einen den ersten Schock bereits überwunden und zum anderen bereits so viele Informationen gesammelt und recherchiert, dass mich Dein „klitzekleiner Einwurf“ nicht mehr mit aller Wucht treffen kann, wie das sonst der Fall wäre.

        Dein „klitzekleiner Einwurf“ gehört nämlich dem Inhalt und meiner Einschätzung nach anscheinend zur auch in der Wissenschaft festgestellten „psychologischen Schmierenkampagne“, mit welchen die Opfer attacktiert werden, wenn sie aufwachen und sich wehren, ebenso helfende Angehörige oder andere Personen.

        Betroffene Opfer und Angehörige werden zudem mit solchen bösen Anwürfen eingeschüchtert und zum Schweigen gebracht, und das sollte überhaupt nicht zugelassen werden !

        Denn in meinen Briefen und anderen meiner Beiträge imn diesem Thread ist kein einziger realer Fakt oder Sachverhalt zu finden, der Anlass für Deine „Schlussfolgerungen“ sein könnte. Es sind deshalb nur pure haltlose Unterstellungen und böseste Anschuldigungen gegen meinen Sohn und mich.

        Und es ist Deine pure Ignoranz von dem, wie toxischer Narzissmus und sonstige Psychopathien wirken. Dazu gibt es aber hier auf dieser Seite in den Artikeln von Nina sowie den Beiträgen von Betroffenen hinreichend Informationen, welche Dich aber scheinbar gar nicht interessieren?

        Auch Deine Behauptung: „Eine komplette Narzisstenfamilie, die sich gegenseitig pusht und zusammen agiert? Das kann ich mir nicht vorstellen….ein Narzisst braucht einen Co-Narzissten…aber Narzissten unter sich könnten sich nur schwerlich (v)ertragen.“ – stimmt definitiv NICHT.
        Denn selbstverständlich gibt es auch solche „Varianten“ – und dann ist der Schaden, welcher anderen zugefügt wird, ganz besonders groß und brutal. Narzissmus tritt zudem häufig in Kombination mit anderen toxischen Persönlichkeitsstörungen auf, mit entsprechend gefährlicheren Auswirkungen auf andere. Es gibt auch unterschiedliche Ausprägungen des Narzissmus, wo einer dann den „Boss“ macht.

        Die von Dir genannte „Co-Abhängigkeit“ ist zudem zwar für die Kumpane denkbar – jedoch niemals für die Opfer von Narzissten. Dann bspw. müssten auch die Opfer von Raubüberfällen, die sich nicht wehren konnten, quasi als „Co-Abhängige“ bezeichnet werden.

        Äußerst anmaßend und dreist ist Deine selbstkonstruierte Behauptung der angeblichen „Abgrenzung“ meines Sohnes von mir – und dient einzig und allein der Diffamierung.

        Wenn Du so ersichtlich leichtfertig mit bösen Anwürfen gegen andere handierst – hältst Du es hoffentlich auch aus, wenn ich Dir via Klartext mal folgende SACHLICHE Fragen stelle, welche Deine mögliche Motivation dazu betreffen: Sind bei Dir vielleicht generelle „Vorurteile“ gegen Mütter und Männer bzw. Söhne im Spiel ? Oder gehörst Du vielleicht generell zur anderen Liga, da auch dort Methoden und Schuld komplett umgedreht werden ?

        Mit Deinen „Behauptungen“ zum angeblichen „Selber-Schuld“ meines Sohnes bzw. auch anderer Opfer und bezüglich der „Behauptung“, dass ich dies „akzeptieren“ müsse – IGNORIERST Du leider die gesamte diesbezügliche wissenschaftliche Forschung und Erkenntnisse.

        Bevor Du sowas behauptest- solltest du Dich zuvor tunlichst erst mal informieren über das Wesen der toxischen Psychopathie, Methoden und Auswirkungen für die Opfer. Denn es existiert dazu mittlerweile seit über 15 Jahren eine intensive wissenschaftliche Forschung und entsprechend viele erhältliche Informationen auch im Internet !

        Die diesbezügliche führende Spitzenforschung befindet sich in Kanada und den USA.
        Ich habe dort kürzlich zwei Artikel auch im Internet gefunden, in welchen diese Thematik auf den Punkt gebracht wird.
        Der Link zu den Auswirkungen, leider allerdings nur maschinelle Übersetzung:

        http://aftermath-surviving-psychopathy.org/index.php/die-auswirkung-der-psychopathie-so-wie-sie-von-liebespartnern-familienmitgliedern-und-anderen-opfern-erlebt-wurde/?lang=de

        Und insbesondere der Link zu den Auswirkungen von Psychopathen/innen auf die Opfer mit Tipps für die Hilfe und Verhalten von Angehörigen. Der Artikel ist leider nur in Englisch, kann aber ggf. per Google-Übersetzer absatzweise übersetzt werden.

        Erste Priorität haben da:
        Der unbedingte weitere Kontakt zum Opfer quasi als „Realitätsanker“, damit es überhaupt eines Tages herausfindet und auf sofortige Unterstützung bauen kann. Nicht nur „Löwenmamas“ sind dafür dringend erforderlich – sondern noch viele weitere „Löwen-Personen“.
        Und insbesondere die wichtigen begründeten Hinweise, dass das derzeitige Verhalten des Opfers das Resultat der Manipulationen ist.
        Nix auch nur ansatzweise von dem, was Du hier in den Raum stellst, Rapunzel.
        Meine Hinweis und Bitte deshalb an Dich: Überwinde den „Turm“ in welchem Du als Rapunzel festsitzt, geh raus und informiere Dich !!!

        http://drjoecarver.makeswebsites.com/clients/49355/File/love_and_stockholm_syndrome.html

        mfg

    • Die detaillierte Antwort an Rapunz von mir, welche ich abgeschickt habe, ist bisher nicht erschienen, obwohl als „neuer Beitrag“ angezeigt. Sollte diese Antwort verloren gegangen sein – werde ich diesen nochmal schreiben.

      Separat davon möchte ich zum „Beitrag“von Rapunzel aber notwendigerweise mitteilen:

      Zum Glück habe ich zum einen den ersten Schock bereits überwunden und zum anderen bereits so viele Informationen gesammelt und recherchiert, dass mich Dein „klitzekleiner Einwurf“ nicht mehr mit aller böser Wucht treffen kann, wie das sonst der Fall wäre.

      Dein „klitzekleiner Einwurf“ gehört nämlich dem Inhalt nach ersichtlich zur auch in der Wissenschaft festgestellten „psychologischen Schmierenkampagne“, mit welchen die Opfer attacktiert werden, wenn sie aufwachen und sich wehren, ebenso helfende Angehörige oder andere Personen.
      Betroffene Opfer und Angehörige werden zudem mit solchen bösen Anwürfen eingeschüchtert und zum Schweigen gebracht, und das sollte überhaupt nicht zugelassen werden !

      Denn in meinen Briefen und anderen Beiträgen ist kein einziger realer Fakt oder Sachverhalt zu finden, der Anlass für Deine „Schlussfolgerungen“ sein könnte. Es sind deshalb nur pure haltlose Unterstellungen und böseste Anschuldigungen gegen meinen Sohn und mich.

      Und es ist pure Ignoranz von dem, wie toxischer Narzissmus und sonstige Psychopathien wirken. Dazu gibt es aber hier auf dieser Seite in den Artikeln von Nina sowie den Beiträgen von Betroffenen hinreichend Informationen, welche aber scheinbar gar nicht interessieren.

      Auch die Behauptung: „Eine komplette Narzisstenfamilie, die sich gegenseitig pusht und zusammen agiert? Das kann ich mir nicht vorstellen….ein Narzisst braucht einen Co-Narzissten…aber Narzissten unter sich könnten sich nur schwerlich (v)ertragen.“ – stimmt definitiv NICHT.

      Selbstverständlich gibt es auch solche „Varianten“ – und dann ist der Schaden, welcher anderen zugefügt wird ganz besonders groß und brutal. Narzissmus ist tritt zudem häufig in Kombination mit anderen toxischen Persönlichkeitsstörungen auf, mit entsprechend gefährlicheren Auswirkungen auf andere. Es gibt auch unterschiedliche Ausprägungen des Narzissmus, wo einer dann den „Boss“ macht.

      Die genannte „Co-Abhängigkeit“ ist zudem zwar für die Kumpane denkbar – jedoch niemals für die Opfer von Narzissten. Dann bspw. müssten auch die Opfer von Raubüberfällen, die sich nicht wehren konnten, quasi als „Co-Abhängige“ bezeichnet werden.

      Äußerst anmaßend und dreist ist die selbstkonstruierte Behauptung der angeblichen „Abgrenzung“ meines Sohnes von mir – und dient einzig und allein der Diffamierung.

      Wenn so ersichtlich leichtfertig mit bösen Anwürfen gegen andere handierst – hältst Du es hoffentlich auch aus, wenn ichvia Klartext mal folgende Fragen stelle, welche die mögliche Motivation dazu betreffen: Sind vielleicht generelle „Vorurteile“ gegen Mütter und Männer bzw. Söhne im Spiel ? Oder gehörst Du vielleicht generell zur anderen Liga, da auch dort Methoden und Schuld komplett umgedreht werden ?

      Mit den dubiosen „Behauptungen“ zum angeblichen Selber-Schuldsein meines Sohnes bzw. auch anderer Opfer und bezüglich der „Behauptung“, dass ich dies „akzeptieren“ müsse – IGNORIERST Du leider die gesamte diesbezügliche wissenschaftliche Forschung und Erkenntnisse.

      Bevor Du sowas behauptest- solltest du Dich bitte zuvor erst mal informieren über das Wesen der toxischen Psychopathie, Methoden und Auswirkungen für die Opfer. Es gibt dazu mittlerweile seit über 15 Jahren eine intensive wissenschaftliche Forschung und entsprechend viele erhältliche Informationen auch im Internet !

      Die diesbezügliche führende Spitzenforschung befindet sich in Kanada und den USA.
      Ich habe dort kürzlich zwei Artikel auch im Internet gefunden, in welchen diese Thematik auf den Punkt gebracht wird.
      Link zu den Auswirkungen, leider allerdings nur maschinelle Übersetzung:

      http://aftermath-surviving-psychopathy.org/index.php/die-auswirkung-der-psychopathie-so-wie-sie-von-liebespartnern-familienmitgliedern-und-anderen-opfern-erlebt-wurde/?lang=de

      Und insbesondere Link zu den Auswirkungen von Psychopathen/innen auf die Opfer mit Tipps für die Hilfe und Verhalten von Angehörigen. Der Artikel ist leider nur in Englisch, kann aber ggf. per Google-Übersetzer absatzweise übersetzt werden.

      Erste Priorität haben da:
      Der unbedingte weitere Kontakt zum Opfer quasi als „Realitätsanker“, damit es überhaupt eines Tages herausfindet und auf sofortige Unterstützung bauen kann. Nicht nur „Löwenmamas“ sind dafür dringend erforderlich – sondern noch viele weitere „Löwen-Personen“.
      Und insbesondere die wichtigen begründeten Hinweise, dass das derzeitige Verhalten des Opfers das Resultat der Manipulationen ist.
      Nix auch nur ansatzweise von dem, was Du hier in den Raum stellst, Rapunzel.
      Meine Hinweis und Bitte deshalb an Dich: Überwinde den „Turm“ in welchem Du als Rapunzel festsitzt, geh raus und informiere Dich !!!

      http://drjoecarver.makeswebsites.com/clients/49355/File/love_and_stockholm_syndrome.html

      mfg

  6. Es ist schlimm, was ich da lese, doch ich habe einen klitzekleinen Einwurf, den Ihr mir verzeihen mögt.

    Ich denke, es ist nicht alles auf Narzissmus abzuschieben, was dort passiert.
    Eine komplette Narzisstenfamilie, die sich gegenseitig pusht und zusammen agiert?
    Das kann ich mir nicht vorstellen….ein Narzisst braucht einen Co-Narzissten…aber Narzissten unter sich könnten sich nur schwerlich (v)ertragen.

    Dein Sohn, Luisa, ist alt genug…Du hast ihm den Weg für seine Entwicklung und sein Vorankommen mehr geebnet, als es notwendig war.
    Du hast ihn und seine Partnerin finanziell unterstützt, obwohl das auch nicht notwendig war. Eine Mietwohnung hätte es auch getan.
    Warum machtest Du das? Und was erhofftest Du Dir davon?
    Deine Enkeltochter hätte in einer Mietwohnung auch ein schönes Leben haben können 😉

    Er grenzt sich grade von Dir ab….und zwar sehr deutlich und für Dich sehr schmerzhaft.
    Es mag sein, dass die Partnerin und ihre Sippe ihn beeinflussen, doch er ist ein erwachsener Mann und eigentlich durchaus Herr seiner Sinne….sieh ihn bitte nicht nur als Opfer….
    Wer seine Partnerin verteidigt, obwohl diese handgreiflich gegenüber seiner 70jährigen Mutter wird, hat in meinen Augen keine Absolution und keine verzweifelte Suche nach Entschuldigungen für sein Verhalten verdient.

    Ich denke, Du solltest das Geld erstmal abschreiben, wenn Du keinen schriftlichen Vertrag über diese Summen mit Deinem Goldkind abgeschlossen hast.

    Zieh Dich zurück…mach Dich rar und kümmere Dich ausnahmsweise mal um Dich und nicht um das Wohlergehen anderer, auch wenn Du Dich (warum auch immer) in der Pflicht fühlst.
    Du bist nicht verantwortlich für den Rest der Welt…Du bist nur für Dich verantwortlich….und davon hast Du Dich anscheinend schon viele Jahre ablenken lassen.
    Deine Kinder sind erwachsen…sie sind mehr als flügge…und wenn Dein Sohn offenen Auges und trotz aller Warnungen und offenkundigen Anzeichen in sein Unglück rennt, dann ist das jetzt so. Versuche das zu akzeptieren.

    Und er ist auch nicht nur Opfer, auch wenn Du das gerne so sehen möchtest.
    Ein Narzisst kann nämlich nur das aus seinem Co-Narzissten rauskitzeln, was schon in ihm schlummert an Charaktereigenschaften.
    Dein Sohn hat Nehmer-Qualitäten, denn er hätte ja auch warten können mit dem Hauskauf oder gar ganz drauf verzichten. Und jetzt sitzt er hämisch vor Dir und sagt, Du kannst lange auf dein Geld warten?

    Jetzt ist nicht die Zeit, Löwenmama zu sein…
    Du kannst es Dir überlegen, wenn Dein Sohn wieder zur Vernunft gekommen ist, ob Du ihm sein Verhalten verzeihen wirst und wieder in dem Mama- Modus umlenkst…aber jetzt nicht!
    Sein Verhalten ist für einen erwachsenen Sohn, der von seiner Mama immer alles bekommen hat, absolut inakzeptabel.

    • Liebe Rapunzel,
      unter „normalen“ Umständen könnten Deine Einwände passen – aber in meinem Falle und ähnlich gelagerten Fällen passen diese definitiv nicht. Das ist auch in der wissenschaftlichen Forschung hinreichend nachgewiesen.

      Nun mal näher zu Deinen Anmerkungen, der besseren Übersicht nach in Punkten:

      1. Was die – ich nenne sie mal die Vampir-Familie – betrifft, kann und will ich auch gar keine detaillierte „Diagnostik“ hier machen. Ihr Verhalten deutet aber darauf hin, und es ist in diesem Falle unerheblich wer von den Elternteilen der Narzisst und der Co-Narzisst ist, es können aber auch beide sein, das gibt es auch.
      Was ich von der Vampir-Freundin weiß – und ich kenne sie schon als Schülerin – hat sie mir sehr leid getan, und eigentlich immer noch. Eine solche kalte „Behandlung“ als
      Kind und Jugendliche will ich niemanden wünschen. Und ich vermute auch, dass es gar nicht so schlimm gekommen wäre ohne den engen fixierten Einfluss der Eltern.

      2. Was das Verhalten meines Sohnes betrifft – habe ich innerhalb der letzten Jahre eine Veränderung festgestellt, aber nur im Beisein der Vampirin.
      Sein Verhalten nach dem Prügel-Sonntag entspricht überhaupt nicht seinem Wesen.
      Und gerade die sichtbare Verdrängung zeigt, dass ein sehr schweres Trauma erfolgt ist. Bekannte psychische Reaktionen darauf ist u.a. solche Verdrängung.
      In einem solchen Zustand wirken weitere Manipulationen und Realitätsverlust höchstgradig
      Bereits vorher ist er aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ansatzweise in das „Stockholm-Syndrom“ gerutscht, was durch den Vorfall/Trauma an jenem Sonntag extrem verschärft – oder auch erst da – richtig erfolgt ist.

      Es findet hier auch keine „Abgrenzung“ von mir statt (Diese hat bereits psychologisch in seiner Adoleszens stattgefunden und räumlich seit fast 15 Jahren) – sondern die typische Isolation von der Herkunftsfamilie, eine allseits bekannte „Strategie“ von Psychos.

      3. Die Vampir-Freundin hat es jedenfalls geschafft, ihre Interessen, Wünsche und Ziele bisher immer peu a peu durchzusetzen, auch gegen meinen Sohn, der da immer wieder eingeknickt ist, höchstvermutlich durch raffinierte Manipulationen. Denn auch dies entspricht nicht seinem vorherigen Wesen. So war dies auch bei dem Hauskauf.

      4. Ich war – was meine fin. Zuwendungen betrifft – leider tendenziell den „bequemeren“ Weg gegangen – jedoch auch aufgrund meiner zwischenzeitlichen Erkrankung. Ich wollte aber insbesondere nicht die weiter Ausbildung meines Sohnes gefährden, die schon mal zerstört worden ist. Und die kleine Familie auch gerade wegen der Existenz meiner kleinen Enkelin uinterstützen, Teilweise ist das Geld an BEIDE jedoch nur geliehen. Ich möchte aber an dieser Stelle betonen, dass für mich finanzielle Verluste in dieser Sache total zweitrangig/unbedeutend sind, es ist schließlich „nur“ Geld.

      5. Opfer von Ausbeutung durch Psychopathen kann entsprechend der wissenschaftlichen Forschung definitiv JEDER werden. Bevorzugte „leichte Beute“ sind allerdings ehrliche, empatische und möglichst noch verletzliche Menschen. Und gerade das sind mein Sohn und unsere Situation. Verletzt aufgrund mieser Trennung/Scheidung und alleinerziehende Mutter. Auch wenn mein Sohn Macho-Mentalitäten hätte oder sonstige Egozentriken – wäre er definitiv nicht in diese „Rolle“ gerutscht.

      6. Ich selber hatte diese Entwicklung leider erst zu spät mitbekommen, weil er ausbildungsbedingt in einer anderen Stadt wohnte.

      7. Das Wichtigste für Opfer und Angehörige ist, dass trotz aller aktuellen verletzenden Ablehnung und sogar anscheinend „feindlichen“ Verhalten des Opfers zu Angehörigen/Helfenden die Kontakte zum Opfer unbedingt erhalten bleiben müssen, allerdings „strategisch“ gut abgestimmt – sozusagen als Rettungsanker nach draußen.
      Es wird explizit darauf hingewiesen, dass solches Verhalten manipulations-bedingt ist und nicht dem wirklichen Wesen des Opfers entspricht.
      (Im Artikel/ letzter Link hervorragend beschrieben).

      Letztendlich:
      Gerade nach jenem Prügel-Sonntag war auch ich sschockartig fassungslos, von endlosen Fragen in jede Richtung erfüllt und hab unermüdlich nach Erklärungen gesucht.

      Meine instiktive Einschätzung des Geschehens wird jedoch in der Fachliteratur und der wissenschaftlichen Forschung vollständig bestätigt.
      Es ist definitiv falsch – wenn wie üblich auch bei Trennungen – behauptet wird, beide oder alle Beteiligten hätten irgendwelchen Anteil an solchem Geschehen / beide schuld. In jenen Fällen, wo sogenannte toxische Psychopathen mitmischen gibt es nur Täter/in und Opfer. Das betrifft auch sogenannte Co-Abhängigkeiten.
      Ansonsten müsste man auch Opfer von Raubüberfällen, die Gegenwehr nicht geschafft haben, als solche „Co-Abhängigkeit“ bezeichnen, ebenfalls Stockholm-Syndrom-Betroffene. Der Begriff „Co-Abhängigkeit“ in Bezug auf Psychopathen ist deshalb vollkommen verfehlt.

      Der einzige Schutz davor ist, solche Vampir-Typen möglichst rechtzeitig zu erkennen anhand ihrer erforschten typischen Verhaltensweisen. Von selber gehen diese nämlich in der Regel nicht zur ärztlichen Untersuchung, wo solche Tendenzen auch real bei der Messung der Hirnströme diagnostiziert werden können.

      Die diesbezügliche wissenschaftliche Spitzenforschung befindet sich in Kanada und USA. Hier sind zur Information zwei treffliche Artikel verlinkt.
      Bezüglich der Auswirkungen, jedoch nur in maschineller Übersetzung, aber lesbar:

      http://aftermath-surviving-psychopathy.org/index.php/die-auswirkung-der-psychopathie-so-wie-sie-von-liebespartnern-familienmitgliedern-und-anderen-opfern-erlebt-wurde/?lang=de

      Bezüglich der Mechanismen und Auswirkungen der Manipulation auf die Opfer – insbesonderere Ausbildung des Stockholm-Syndroms – sowie reale Tipps für das hilfreiche Verhalten von Angehörigen. Leider nur in Englisch – aber man kann in Google-Übersetzer eingeben (Hatte diesen Artikel auch erst jetzt gefunden und noch keine Zeit für eine schriftliche Übersetzung.) Die Lektüre lohnt sich unbedingt. Der Autor ist ein amerikanischer Psychologe, welcher sich schwerpunktmäßig mit diesen Themen beschäftigt.

      Insbesondere ist auch in diesem Artikel komplett beschrieben, was ich – und andere Betroffene – erlebe. An keiner Stelle sind aber auch nur ansatzmäßig darin Deine Bemerkungen zum Geschehen enthalten.

      http://drjoecarver.makeswebsites.com/clients/49355/File/love_and_stockholm_syndrome.html

      Viele Grüße

    • Luisa…
      Es liegt mir total fern, Dich niederzumachen…
      Das war überhaupt nicht meine Intention:
      Ich sehe nur, das Du Dich ausschließlich an wissenschaftlichen Studien orientierst, um eine Erklärung dafür zu finden, was da nicht richtig läuft in der (Schwieger)Familie Deines Sohnes und was das für Auswirkungen haben könnte auf Sohn und Enkelin.

      Ich habe den Eindruck, dass Du das Verhalten aller Beteiligten förmlich sezierst und von der wissenschaftlichen Seite begutachtest.
      Ich verstehe, dass Dir das Sicherheit in einer desaströsen, chaotischen Situation gibt.
      Doch nicht alles kann und darf wissenschaftlich bewertet werden, zumal Dir selber das eigentliche Fachwissen fehlt und Dich nur an Literatur orientierst.

      Sigmund Freud war mal der Polarstern der Psychologie…lang Zeit galt seine Literatur als die heilige Bibel für Therapeuten und Ärzte. Heute jedoch weiß man, dass auch er in vielen Dingen falsch gelegen hat.

      Was gibt Dir die Sicherheit, dass das, was Du liest, wirklich die Wahrheit sein wird?
      Bücher kann heute jeder schreiben und Bücher sind nicht zwangsläufig die Lösung für alles.

      Wenn es danach gehe würde, wie „Wissenschaftler“ und Ärzte pychische Krankheitsbilder bewerten und prognostizieren, müssten viele von uns aufgrund ihrer Erkrankung und ihrer Biografie zu Amokläufern oder Serienkillern werden.

      Aber es wird nicht jeder und warum?
      Weil Charakter und Ressourcen und aktuelles Umfeld ebenfalls eine große Rolle spielen
      Ich bin keine Narzisstin, ich habe auch kein Problem mit sich sorgenden Mamis (im Gegenteil) und mit Männern im allgemeinen Sinn.

      Ich merke nur, dass Du nur noch auf diese Menschen schaust, die dieses Chaos verursacht haben…Dein Blick ist, so wie ich das hier lese, komplett von Dir abgewandt. Du vergisst Dich und Deine Bedürfnisse:

      Und das war alles, was ich Dir zeigen wollte in meinem Beitrag.
      Ok, es ist falsch rübergekommen oder Du möchtest nicht, dass es richtig ankommt.
      Das kann ich nicht ändern und muss das so akzeptieren.

      Aber einen letzten Satz kann ich mir nicht verkneifen:
      Ich selber bin auch schon einem Narzissten begegnet und habe mich 2 Jahre von ihm verarschen lassen.
      Und ich habe gemerkt, egal was ich tue und egal, wieviel ich gelesen habe über Nazissten…es hat mir nichts gebracht im Umgang mit ihm, weil er mir immer eine Nasenlänge voraus war und es nunmal keinen kleinen Fachmann im Ohr gab, der mir „just in Time“ den nächsten Schachzug empfehlen konnte.
      Die Erleuchtung kam mir immer erst, wenn die Situation beendet war, dass er mich schon wieder manipuliert hatte
      Es gibt keine 100% Zukunftsprognose, wie sich diese Menschen verhalten werden, das kann kein Buch leisten.
      Ich habe auch alle möglichen Texte über Narzissmus förmlich inhaliert, aber gebracht hat es mir nix.
      Erst meine emotionale Abwendung und Unterbrechung der Kontaktmöglichkeiten hat mich befreit.
      Mein Umfeld hat sich monatelang die Zähne ausgebissen mit guten Ratschlägen.
      Und so leid es mir tut…Dein Sohn wird diesen Schritt wahrscheinlich erst wagen, wenn der Druck und das Leid zu groß werden.
      Die einzige, die wirklich Opfer ohne Lösungsmöglichkeiten ist, ist Deine Enkelin. Und für das Mädchen tuts mir richtig leid und ich hoffe, dass dieses kleine Mädel für sich Wege findet, mit dem Wesen seiner Eltern umzugehen.
      ich hoffe, dass sie sich bei Sport oder anderen Hobbies, sowie einem guten Freundeskreis Ausgleich schaffen kann.
      Ich wünsche Euch alles Gute, wirklich.
      Rapunzel

      • Hallo Rapunzel,
        Du beschreibst in Deinem Beitrag Deine Begegnung und Trennung von einem narzisstischen Partner – ich aber thematisiere meine Sorgen um meinen Sohn, welcher erkennbar OPFER von Psychopathen geworden ist. Das ist ein ganz grundsätzlicher Unterschied, verstehst Du?

        Und deshalb, sorry, was Du hier schreibst, stimmt darum ebenfalls wieder weder betreffs der Fakten noch betreffs der bekannten Mechanismen.
        Habe dazu meiner Einschätzung nach hinreichend genug geschrieben.
        (Leider sogar mehrfach veröffentlicht, weil das Posten aus welchem Grunde nicht funktioniert hat.
        Ich hoffe, dass Nina die deshalb doppelten Beiträge hier löscht.)

        Ich orientiere mich auch definitv nicht „nur“ an der wissenschaftlichen Forschung (die manchmal ebenfalls aus welchem Grunde auch immer dubiose Wege geht), sondern an den Realitäten und der wissenschaftlichen Forschung und insbesondere an deren Ergebnissen. Unseriöse Forschungsergebnisse sind zudem erkennbar.

        Wie bereits hingewiesen, existieren hierzulande auch diesbezügliche Forschung, Studien, Erfahrungsberichte und sonstige Literatur, dort findest Du Deine Überlegungen aber so nirgends in diesem Zusammenhang bestätigt.

        Ganz vornweg sind aber die Kanadier unter Robert Hare, ebenfalls die USA, wo es sogar gezielte Verhaltenstipps für Angehörige gibt.
        Ich bitte Dich deshalb dringend, Dir das mal näher anzugucken!
        Insbesondere dabei die Tipps für Angehörige im Artikel bezüglich Stockholm-Syndrom am Ende des Artikels.
        Leider in Englisch – aber via Googel-Übersetzer auch noch hinreichend verständlich.

        Der Autor dieses Artikels hat übrigens auch noch mehr sehr interessante Infos unter der Rubrik „article“ veröffentlicht. Dazu auch noch ein Link unten.

        Du schreibst: „Erst meine emotionale Abwendung und Unterbrechung der Kontaktmöglichkeiten hat mich befreit.“
        Das glaube ich Dir aufs Wort. Du beschreibst dabei die strikte Trennung von einem Narzissten-Partner. Das aber ist etwas ganz anderes, als das was mich, Anke, Brigitte und andere Mütter betrifft, deren Söhne eben KEINE Psychopathen sind – sondern die Opfer von Psychopathen, oder wie siehst Du diesen Unterschied ?
        Ich als Mutter werde außerdem erst von diesbezüglichen Sorgen und Schmerz befreit, wenn ich weiß, dass mein Sohn und meine Enkelin außer Gefahr sind. Alles andere ist nur „Notlösung“. Aber auch wenn es nicht mein Sohn und Enkelin wären – würde ich es nicht akzeptabel finden, OPFER einfach im Stich zu lassen.

        Du schreibst auch: „Mein Umfeld hat sich monatelang die Zähne ausgebissen mit guten Ratschlägen.“
        Auch das glaube ich Dir aufs Wort. Denn während der Manipulations- und sonstiger Einflussphase sind die Opfer diesbezüglich gar nicht ansprechbar. Jeglicher Druck bewirkt nur das Gegenteil sowie die Intensivierung der Manipulation. Das habe auch ich leider gerade drastisch erfahren müssen. Hätte ich nur vorher schon die Tipps im oben genannten Artikel befolgt – wäre es gar nicht erst soweit gekommen. Leider kannte ich da diesen Artikel noch nicht.

        Du schreibst: „Dein Sohn wird diesen Schritt wahrscheinlich erst wagen, wenn der Druck und das Leid zu groß werden…“
        Da gebe ich dir auch recht – allerdings wird dies erst geschehen, wenn er auch möglichst schnell den Durchblick erhält. Und dafür ist es wichtig, den Kontakt unbedingt aufrechtzuerhalten – quasi als Realitätsanker nach draußen und zur Vermittlung, dass JEDERZEIT Personen für Hilfe und Unterstützung für ihn da sind. Wichtig: Kontakte ohne jegliche Druckausübung!

        Du schreibst: „Es gibt keine 100% Zukunftsprognose, wie sich diese Menschen verhalten werden, das kann kein Buch leisten“.
        Auch da stimme ich Dir zu. Es gibt keine 100%tige Prognose, und ich glaube sogar an Ausnahmen und Wunder. Allerdings belegen die Erfahrungsberichte und diesbezüglichen Studien, dass es keine Ausnahmen gibt, wenngleich die existenziellen Schäden je nach Gegebenheit unterschiedlich sind. Aufgrund dieser Gegebenheiten wären die Folgen für meinen Sohn und Enkelin eine Katastrophe.

        Hier also die Links nochmal, zuerst zu den Auswirkungen, leider nur maschinelle Übersetzung, jedoch verständlich. dabei handelt es sich nicht um eine bloße theoretische Ansammlung von Buchstaben – sondern um die reale Auswertung von realen Geschehnissen. ich bitte Dich, da mal reinzugucken:

        http://aftermath-surviving-psychopathy.org/index.php/die-auswirkung-der-psychopathie-so-wie-sie-von-liebespartnern-familienmitgliedern-und-anderen-opfern-erlebt-wurde/?lang=de

        Zum Verhalten und Tipps:
        http://drjoecarver.makeswebsites.com/clients/49355/File/love_and_stockholm_syndrome.html

        Zur Website des Autors und weitere hochinteressante Artikel iin der Rubrik „articles“ :

        http://www.drjoecarver.com/

        Amerikanische Informations- und Hilfeseite für Opfer und Angehörige:

        http://aftermath-surviving-psychopathy.org/

        mfg

  7. Liebe Luisa,

    mit einer Mischung aus Mitgefühl, Wut, Trauer, aber auch bösen Erinnerungen, habe ich deine Briefe gelesen. Es tut mir sehr leid für dich, was du schon einige Zeit erdulden musst. Aber, dass weiß ich als Mutter, der größte Schmerz, ist wohl der, seinem eigenen Kind, nicht aus dieser destruktiven und gefährlichen Beziehung, zu schwer gestörten
    Menschen, heraus helfen zu können. Als Mutter, empfindet man diese schreckliche Ohnmacht, hilflos, tatenlos, mit ansehen zu müssen, wie diese Kranken Menschen, den eigenen Sohn, ebenfalls krank machen und zerstören. Hinzukommt, du hast eine Enkelin, die diesem ganzen Wahnsinn, auch noch ausgeliefert ist. Gerade für Kinderseelen, ist der Kontakt mit Psychopathen, sehr schädlich und kann schwere Schäden bei den Kindern anrichten. Es ist sehr gut für die Kleine, wenn sie so ein positives und inniges Verhältnis zu ihrem Papa hat, der sie auffangen kann und ihr Geborgenheit und Liebe schenkt. Auf Dauer, ganz allein, mit dieser ausbeuterischen, egozentrischen, lieblosen Mutter, würde deine Enkelin einen großen seelischen Schaden nehmen, insbesondere dann, wenn sie ein empfindsamer, sehr emphatischer, sensibler Mensch ist.
    Ich weiß, diese Gedanken, um deinen Sohn und deine Enkelin, machen dir das Herz schwer, gerade, weil du immer für sie da warst, geholfen und dein letztes Hemd gegeben hast. Weil man dich als Mensch sehr verletzt und gedemütigt hat, gerade weil dies Menschen taten, die einem so nahe stehen und die man selbst sehr liebt.
    Wenn dann die Erkenntnis zu einem vordringt, welch böses und hinterhältiges Spiel ( denn mehr ist es nicht für einen Vampir ) mit einem selbst gespielt wurde, ohne das man die Spielregeln geschweige denn den Spielverlauf kennt, ist es so, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen werden, während man selbst ungläubig wie in Zeitlupe, ob der unfassbaren Geschehnissen zur Salzsäure erstarrt.
    Ich selbst, habe solche Erfahrungen gemacht, auch mein Vampir, ist eine Frau. Aber nicht bloß eine Freundin, Arbeitskollegin o.ä., diese Frau, ist meine große Schwester, die Phasenweise, für mich, ein bisschen wie eine Mutter für mich war. Ich kann mich an zahlreiche Situationen erinnern, in denen ich ihr, von mir alles was ich geben konnte, gegeben habe. Aber genauso, erinnere ich mich, an die unzähligen Male, in denen sie mich ausgenutzt, ausgebeutet, verleugnet, belogen, Intrigen gegen mich geschmiedet, mich mit Ignoranz in sehr sehr sehr schweren Stunden strafte, schaffen von Dramen, verdrehen und schaffen von anderen Realitäten zu meinem Schaden usw. usw. behandelt hat. Sie hat auch letztendlich dafür gesorgt, dass sich meine ganze weitere Familie, sprich weitere Geschwister, Nichten, Neffen, Schwager, alle ausnahmslos von mir abgewendet haben. Nun habe ich dieses Spiel mitgespielt, seit etwa zwei Jahren, habe ich keinen Kontaktversuch, egal zu wem, unternommen, ich habe alle Personen aus meinem Leben gestrichen. Was soll ich sagen, nach einiger Zeit, bekam ich von meiner Vampir Schwester, SMS, Postkarten, Glückwünsche zum Geburtstag, etc., ich habe auf keine dieser Kontaktversuche reagiert. Es fällt mir zwar sehr schwer, weil ich eigentlich, gerne eine Familie hätte, aber ich habe eingesehen, nicht zu diesem Preis. Denn im Grunde hatte ich nie eine Familie, denn ich war immer nur nützlich, wenn sie mich über hatte, oder der Abwertungskreislauf im Gange war, habe ich mein blaues Wunder erlebt.
    Lange Zeit nach der Trennung, fing es an, mir mental besser zu gehen, meine Beschwerden, z.B. Angst und Panikattacken, wurden weniger, stetig besser. Ich hatte mir so einiges an Beschwerden zu gezogen, die sich nach dem Kontaktabbruch zuerst verschlimmerten und dann langsam besser wurden.
    Ich möchte dir damit eigentlich sagen, so sehr ich dir auch Wünsche, das es dir gelingt, deinen Sohn, aus den Fängen dieser Familie zu befreien, so sehr ist es leider wahr, dass dieser Wille oder Entschluss dazu, von deinem Sohn ganz allein kommen muss, du kannst ihn dann nur dabei unterstützen.
    Aber ich denke, du weißt das selbst. Bleib stark, behalte dein Herz, lass es nicht zu, das man dich zerstört, pass auf dich, deinen Sohn und deine Enkelin trotzdem gut auf.
    Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht, manchmal passieren auch Wunder !!! Liebe Grüße M.

    • Liebe Crazy und liebe Ratgeber69, Danke auch für Eure Worte und gute Wünsche. Es ist mir auch klar, dass Wille und Entschluss, dort wieder rauszukommen von meinem Sohn – wie auch von allen anderen so betroffenen Menschen – letztendlich selber kommen muss. Nur ist mir auch klar nach all den Infos zu den Ursachen, dass dies extrem schwer ist, wenn zuvor sowas wie „Gehirnwäsche“, Trauma und Stockholm-Syndrom stattgefunden hat. Und wenn dann noch innerhalb des engsten Familienkreises mehrere Vampire tätig sind. Es ist fast so, denke ich, wie wenn Leute in Sekten hineingezogen werden.

      Gerade dieses Wissen belastet mich extrem – und besonders das Wissen um die Folgen – und dabei ohnmächtig zusehen zu müssen.
      Sicher – ich selber wurde/werde auch schwer verletzt nicht „nur“ durch die reale physische Verletzung, sondern solches Verhalten ist auch zugleich eine extreme Demütigung und aggressive Verletzung elementarer sozialer Werte. Und ich muss auch gestehen, dass ich mit einem Wust an verletzten Gefühlen und heftiger Empörung zu kämpfen hatte gerade in den ersten Tagen, und da schon auch für mich etliche Möglichkeiten bestanden haben, empfindlich „zurückzuschlagen“. Aber es war mir auch zugleich instiktiv klar, dass ich damit Sohn und Enkelin schaden würde, und das will ich auf gar keinen Fall.

      Letztendlich kann es mir nur wieder gut gehen, wenn es auch Sohn und Enkelin gut geht und für diese keine Gefahr mehr besteht. Alles andere bedeutet für mich bis dahin: DURCHHALTEN – und natürlich dabei auch auf die eigene Gesundheit achten, was im bereits vorgerückten Lebensalter um so wichtiger ist. Das ist mir auch klar. Und ich muss ganz dringend externe Hilfe finden. Leider ist im bereits vorgerückten Alter naturgemäß auch die Anzahl enger verbündeter Verwandter und Freunde geschrumpft, und die Familienangehörigen bundesweit verstreut.

      Das Dumme an diesem Geschehen ist, dass ich bereits seit ca. 2 Jahren davon weiß, und mich schon damals gründlich (aber nicht so umfassend wie nun) informiert habe. Und bin prompt trotzdem an jenem Sonntag in die „Falle“ getappt. Das „Geschehen“ war aber genau auf diesen „Erfolg“ angelegt, so dass ich da – wenn ich auch nur einen leisen allgemeinen Widerspruch von mir geben musste – offenkundig nur darauf gewartet worden ist, eine Lavine von Unverschämtheiten und sogar Handgreiflichkeiten loszutreten. Es war offenkundig darauf angelegt, mich möglichst wirkungslos loszuwerden, damit ich bereits mit meiner Gegenwart ihren bösen Einfluss nicht länger störe.
      Es war auch mein Fehler, dass ich trotz meines Wissens darauf reingefallen bin. Nur leider kannte ich auch keine konkreten Infos für die Praxis – d.h wie verhalten sich diese Typen und wie muss ich mich verhalten. Das habe ich nun auch gefunden, leider aber zu spät.

      Irgendwo in der Fachliteratur habe ich mal gelesen, dass dumme Psychopathen sogar hochintelligenten normalfühlenden Personen haushoch überlegen sind in punkte Gemeinheiten etc. Es wäre so, als ob die ein diesbezügliches „Computerprogramm“ im Kopf haben, mit welchen sie „optimal“ anderen schaden können. Deshalb wäre es eigentlich sehr wichtig, dass deren Methoden und Taktiken in der Öffentlichkeit wirklich bekannt gemacht werden, was aber bislang leider nicht geschieht.
      Die Verzweiflung bleibt erst mal. Ich bete auch, und hoffe auf ein Wunder.

      Liebe Grüße und Wünsche für viel Kraft auch an Euch.

  8. Leider kann man in dieser Situation gar nichts tun. Der Sohn selbst muss erkennen wie es um ihn steht. Als Mutter und dazu 70 jährig… sammeln Sie Ihre Kräfte und schonen Sie sich. Holen Sie sich Unterstützung und tun Sie Dinge die Ihnen gut tun.
    Ich selbst bin seit 6.5 Jahren getrennt. Durch die Kinder aber weiterhin zwangsläufig mit dem Narzissten verbunden. Ein Schaf im Wolfspelz. Er gibt sich nett, aber ist der schlimmste Feind. Wenn ich mich ganz alleine fühle, von allem und allen verlassen in meiner Not bete ich.

  9. Liebe Ursula, hätte ich das Netz nicht, ich könnte mit keinem über die Probleme meinr Schwiegertochter sprechen. Ich bin froh, dass es diese Seite gibt. Viel Kraft auch Dir als Freundin. Viele glauben ja die hinterhältigen „Spielchen“ die ein Narzisst initiert gar nicht, denn leider wirken die Narzissten nach aussen immer wieder sehr charmant. Auch können sie Gefühle sehr gut heucheln – Empathie emfinden sie nicht, aber wenn man das jemanden sagt, dann stimmt das nicht, dann bildet man sich das alles nur ein. Selbst ich als ds Opfer, habe auch lange an mir gezweifelt und die Zusammenhänge gar nicht verstanden. Gut dass ich jetzt Bescheid weiß, aber was nutzt es? Ich kann nichts tun, ich kann nur hoffen das mein Sohn bald und auch schnell aufwacht. Alles Liebe, Brigitte

  10. Vielen herzlichen Dank für die lieben Worte.

    Und besonders herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an Nina für ihre Mühe sowie Beistand, Kraft und Mut, welche sie auch mir in schlimmster „Nacht“ vermittelt hat.

    Liebe Ursula. dass diese Vampir-Typen uns immer voraus sind, ist auch an meiner Geschichte wieder mal erkennbar. Denn ich hätte demnächst sowieso von mir aus schon „Klartext“ geredet. Da diese Personen auch einen sehr guten Radar diesbezüglich besitzen – wurde deren Aktion sicherlich auch dadurch „beschleunigt“. Schließlich wollen diese die Regie niemals anderen überlassen. Und dann reagieren sie aber mit Super-Kracher…

    Lieber Ralf, ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen, damit Du diesen „Bann“ vollständig überwinden kannst.
    Denn ich kenne viele Menschen, die mir auf meinem bisherigen Lebensweg direkt oder in der Umgebung begegnet sind, die daran lebenslang zerbrochen sind.
    Aber damals gab es bezüglich solcher gefährlichen Verhaltensweisen leider keine Informationen, weder zur Ursache noch bezüglich der Überwindung. Und Wissen ist Macht und hilft, wenndie Praxis der Bewältigung auch sehr schwer ist. Ich hoffe nur, dass auch mein Sohn bald den Durchblick bekommt. Zuviel der Manipulationen bisher – und offenkundig verbunden mit auch mit schweren Traumata durch die Prügel-Attacke, und sowie vorher schon anscheinend in das sogenannte „Stockholm-Syndrom“ gerutscht, denke ich mal.
    Diese Mechanismen könnten vielleicht auch während der Beziehung bei Dir gewirkt haben, Ralf ?

    Ich suche bereits seit Wochen nach sämtlichen erhältlichen Informationen und Wegen aus diesem furchtbaren Drama. Dieser Tage habe ich auch kanadische amerikanische Websites im Internet gefunden, orientiert an der dortigen diesbezüglichen Spitzenforschung. Ein Artikel zum Stockholm-Syndrom sowie dessen Auswirkungen auf die Opfer und Angehörige, und dann auch noch Tipps bezüglich de Hilfe für Angehörige, passt haargenau. Leider nur in Englisch – aber auch absatzweise in den Google-Übersetzer gegeben – ist er auch auf deutsch hinreichend verständlich trotz der bekannten Defizite bei der maschinellen Übersetzung.

    Hier ist der Link: http://drjoecarver.makeswebsites.com/clients/49355/File/love_and_stockholm_syndrome.html

  11. Liebe Luisa, ich glaube ich weiß wer Du bist, wir haben uns erst kürzlich kennengelernt und Deine Geschichte gleicht meiner zumindest dahingehend, dass die Frau die Narzisstin ist. Mir macht insbesondere Sorge, dass Du krank bist. Dein Sohn und Deine Enkelin brauchen Dich, deshalb musst Du unbedingt etwas für Deine Gesundheit tun. ❤ Es gibt so wenig Informationen und Artikel, die sich auf den Narzissmus bei Frauen beziehen. Ich würde mir wünschen, dass diesbezüglich mehr erfolgt, denn ich denke die Auswirkungen bei Frauen sind auch noch einmal anders als bei Männern. Allein schon durch die Tatsache begründet, dass Frauen eben auch die Mütter von Kindern sind und bei den Kindern schwere Folgen verursachen können. Du weißt ja wie Du mich erreichst, wir können ja mal gemeinsam darüber nachdenken, was wir an diese Stelle, für andere Betroffene und natürlich auch uns, tun können. Fühl Dich gedrückt, Brigitte

    • Hallo Brigittte, danke, dass Du dich gemeldet hast 🙂 Ich versuche hier natürlich immer, meine Leser und auch die „Lesergeschichten“ zu schützen! Falls es aber nun wirklich so ist, dass du „Luisa“ erkannt hast, wäre das wieder ein „Wink des Schicksals“. Ich habe „Luisa“ kürzlich gesagt, dass es mir so leid tut, dass die „Plattform“ vampfree.com noch nicht fertiggestellt ist, auf der Ihr Euch in Zukunft, gerade in solchen Situation, in passenden Gruppen zusammenschließen und Euch auch gegenseitig Nachrichten schicken, kennenlernen und unterstützen könnt- sowohl als auch Stammtische betreiben! Ich erwarte Euch da! Falls „Luisa“ weiß, wer Du bist und sie das möchte, dann werde ich auch gerne Deine Email-Adresse weitergeben! Auch für Dich alles Gute und deine Anregung, nocheinmal gezielt auf die „Taktiken“ von Frauen einzugehen, nehme ich gerne auf! Ohne Euch wäre diese Plattform nicht möglich!

      • Liebe Nina Tiasela, selbstveständlich werde ich öffentlich nicht preis geben um wen ich denke um wen es sich bei Luisa handelt. Ich wollte ihr lediglich meine Empathie ausdrücklich bezeugen. Ich selbst habe eine Schwiegertochter die Narzisstin ist und wenn die Lisa die ist, die ich denke, dann habe ich mich mit ihr schon sehr ausführlich austauschen können. Ich habe so Angst um meinen Sohn und meinem Enkelkind. Werden den beiden das Herz gebrochen. Kann ich was tun? Muss ich was tun? Und wenn ja, was kann ich tun? Im Augenblick kann ich nur hoffen, dass meinem Sohn schnell deutlich wird, dass er manipuliert ist. Alles Liebe und schön das es diese Seite gibt, Brigitte

    • Liebe Brigitte, meiner Information nach sind die existentvernichtenden Praktiken von Vampiren beiderlei Geschlechts gleich, im Resultat sowieso. Nur die leichteren Formen unterscheiden sich darin, dass Männer meistens physische Gewalt offener anwenden und Frauen subtiler agieren. Der Einfluss hängt mit der sozialen Rollenausübung zusammen. Bin selber der Überzeugung, dass es falsch ist, wenn dabei generell den Müttern die Schuld zugewiesen wird, denn das können Männer genauso. Und bei den schlimmsten Diktatortypen waren es sogar ,entsprechend der Aussage von Alice Miller jedenfalls, die äußerst brutalen Väter.
      Was die Gesundheit betrifft – gebe ich Dir unbedingt Recht, dass es zugleich genauso wichtig ist, sich selber zu schützen. Aber wirklich gut als Mutter wird es wohl erst sein, wenn dieser „Spuk“ endlich zu Ende ist. Nur wann ?…
      Liebe Grüße an Dich.

      • Liebe Luisa, bestimmt hast Du Recht, das im Resultat die Praktiken beiderlei Geschlechts gleich sind, ich dachte bei dem was ich geschrieben habe an das kleine Baby, dass vorwiegend bei der Narzisstischen Mutter ist und der Gedanke tut weh. Ich habe außerdem das Gefühl, überall von narzisstischen Männern zu lesen, ich würde gerne mal mit einem Mann reden, der mit einer narzisstischen Frau zu tun hat und das Opfer ist. Alles Liebe Brigitte

  12. Hallo Luisa, ich habe gerade eben deine Geschichte gelesen, und ich gebe ganz ehrlich zu ich musste erst mal weinen. Ich habe mich erst vor kurzem von meiner Freundin getrennt, nicht weil ich sie nicht liebe sondern weil sie ein Narzist ist. Sie hat mir sogar gestanden das ich nur Mittel zum Zweck war usw. Ich weiß wie weh das alles für dich tun muss, und ich sage dir ich leide mit dir. Gebe bitte nicht auf, auch wenn es hart wird. Glg Ralf

    • Hallo lieber Ralf, wenn ich Deine Antwort an Lisa so lese, dann denke ich an meinen Sohn und mich schmerzt mein Herz. Denn seine Frau ist Narzisstin, nur weiß er es noch nicht. Ich kann es ihn nicht sagen, denn er würde mir nicht glauben. Seine Frau hat mich ausgegrenzt, viele viele Streitereien sind von ihr initiert worden. Zum Schluss hat sie mich angeschrien und hat mir alle (ihre) Verhaltensweisen vorgeworfen – Projektion. Mein Sohn überblickt das Ganze nicht, er ist inzwischen so manipuliert, dass er auch denkt ich forciere einen Streit. Ich leide unsagbar darunter. 1. weil ich nur noch wenig Kontakt zu ihm und meinen Enkelkind habe und 2. weil ich weiß, dass das Ganze irgendwann zur Eskalation führen muss, ob das in 1 Woche in einem Monat in einem Jahr oder erst in 10 Jahren ist, vermag ich nicht einzuschätzen. Aber ich habe auch Angst vor dem danach, mein Sohn wird zutiefst verletzt sein… ich habe Angst um ihn und meinem Enkelkind. Viel, viel Kraft und Mut und positive Energie wünsche ich Dir, Brigitte

      • Hallo Brigitte,
        darf ich dich mal fragen, wie du darauf kommst, dass es eine Eskalation, in der Beziehung, deines Sohnes geben wird?
        Kannst du dir vorstellen, es gibt Menschen, die leben ihr ganzes Leben mit Narzissten zusammen. Mir ist jemand bekannt, der schon 38 Jahre mit einer
        Narzisstin verheiratet ist. Immer wieder kommt es zu extremen Auseinandersetzung mit schlimmen Szenen, das Opfer hat sich mittlerweile in Alkohol und
        einen ekelhaften Zynismus geflüchtet… Nicht falsch verstehen, ich möchte dich nicht angreifen, oder dir gar Angst machen, aber du klingst so überzeugt, weil du ja auch konkrete Sorge über das „Erwachen“ deines Sohnes äußerst. Hat er denn dir gegenüber schon einmal anklingen lassen, mit seiner Frau könnte etwas nicht stimmen?
        Es wäre natürlich von Vorteil, wenn dein Sohn so schnell wie möglich, erkennt, mit wem er es zu tun hat, dann entsprechend, mit deiner Hilfe handelt. Wovor hast du denn genau Angst, wenn du sagst er wird sehr verletzt sein, ich vermute, du meinst, er könnte sich etwas antun. Oder sehe ich das alles falsch, es würde mich freuen, wenn du mir antwortest, natürlich nur wenn du magst. Liebe Grüße M.

        • Hallo Crazy, mein Sohn ist ein gutmütiger Mensch und hat, so wie ich ihn kenne ganz viele Ideale an seine gegründete Familie. Ich kann ihn nicht sagen was ich sehe, da er das auf keinen Fall glauben könnte oder würde. Ich denke, dass es irgendwann zur Eskalation kommt, weil die Narzisstin mich bereits ausgebotet hat, mit sehr vielen kleinen und größeren hausgemachten Streitereien. Irgendwann wird mein Sohn merken welche Route sie nach ihrer gewählten Reise genommen hat und dann wird er zutiefst verletzt sein (also er ist das ideale Opfer). Oder er merkt es nicht, passt sich immer weiter an, macht alles was sie vorgibt mit und er landet im Burnout, welches auch eine ganz schlimme Form annehmen kann. Will sagen, sie macht ihn psychisch, physisch und sozial kaputt. Ob hier bei meinem Sohn bereits das Stockholmer Syndrom gegeben ist, vermag ich nicht zu sagen. Deutlich ist in jedem Fall dass er sich stark verändert hat und ich auch seine Traurigkeit mitbekomme, die er insbesondere momentan auch deshalb hat, weil diese Narzisstin es geschafft hat mich aus der Familie auszuboten. Da ich selbst nicht wußte was gespielt wurde und das über einen längeren Zeitraum, war ich natürlich ein wunderbares Opfer für sie. Sie ist noch nicht ganz fertig. Denn mein Sohn hat noch Kontakt zu mir, auch das wird sie peu a peu zu unterbinden wissen. Ja ich möchte dass er das Ganze möglichst schnell durchschaut, habe aber Angst vor seinen tiefen Depressionen die er dann bekommt und ja ich weiß auch nicht ob er sich dann etwas antut. Erschwerend kommt hinzu dass ja auch meine Enkeltochter ziemlich gefährdet ist. …. Ach, ich kann gar nichts sagen, hätte ich das Ganze bloß nicht entdeckt….

  13. liebe luisa, danke für deine geschichte, sie ist praktisch zu 100 % identisch wie die meiner lieben freundin. auch ihr sohn sitzt in der falle einer narzisstin, sie erkennt ihn in seinem verhalten nicht wieder … meine freundin hat bei mir zumindest jemanden, der ihr zuhört, wo sie ihre sorgen erzählen kann und das tut gut, auch wenn es nicht hilft. hast du auch jemanden, dem du dich anvertrauen kannst? ich habe für dich leider keinen guten rat, ich kann dir nur viel kraft wünschen. diese energievampire sind uns praktisch immer einen schritt voraus, denn so krank und abartig wie sie sich verhalten, so können wir nicht einmal denken. alles liebe ursula

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